HC Elbflorenz kassiert 17. Saison-Pleite: "Handball kann brutal sein!"

Dresden - Nach 19 Minuten 8:3 geführt, am Ende 25:27 verloren - der HC Elbflorenz hat gegen Bundesliga-Absteiger TuS N-Lübbecke die erhoffte Überraschung verpasst und steckt weiter tief im Tabellen-Keller fest.

Julius Dierberg erzielt hier eines seiner sechs Tore gegen TuS N-Lübbecke.
Julius Dierberg erzielt hier eines seiner sechs Tore gegen TuS N-Lübbecke.  © Matthias Rietschel

"Wir sind sehr, sehr gut gestartet", freute sich Trainer Christian Pöhler über den starken Auftritt zu Beginn.

Da setzten sich insbesondere Henning Quade und Julius Dierberg im Angriff gekonnt in Szene, glänzte Keeper Mario Huhnstock mit tollen Paraden.

Doch danach kamen die Gastgeber aus dem Tritt. TuS kam Tor um Tor heran, glich aus und ging eine Sekunde vor der Pause in Führung. Da hieß es 11:12 aus Dresdner Sicht.

2348 Zuschauer in der BallsportARENA hofften nach dem Seitenwechsel erneut auf einen starken HCE-Start, doch der blieb aus - 11:14 (33.), 15:20 (39.). Dierberg, Quade & Co. gaben kämpferisch weiter alles, doch aus dem Rückraum fehlten den Gastgebern jetzt Mut und Entschlossenheit, zudem wurden zwei Siebenmeter verworfen.

So nahm der kriselnde Favorit TuS nach zuvor vier Spielen ohne Sieg, internen Querelen und einem Trainerwechsel beide Punkte aus Elbflorenz mit.

"Wir haben trotz allem ein gutes Spiel abgeliefert", sagte Dresdens bester Torschütze Julius Dierberg (6 Treffer) nach der 17. Saison-Niederlage seines Teams. "Aber Handball kann brutal sein."

Enttäuschte Dresdner nach der 25:27-Niederlage, von links Julius Dierberg, Adrian Kammlodt, Roman Becvar, Nils Kretschmer und Gabor Pulay.
Enttäuschte Dresdner nach der 25:27-Niederlage, von links Julius Dierberg, Adrian Kammlodt, Roman Becvar, Nils Kretschmer und Gabor Pulay.  © Matthias Rietschel

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