HCE-Boss sauer: Stadt blockiert Hallenbau!

Hier soll die neue Halle des HC Elbflorenz entstehen, der Baubeginn verzögert sich jedoch immer wieder.
Hier soll die neue Halle des HC Elbflorenz entstehen, der Baubeginn verzögert sich jedoch immer wieder.

Von Steffen Grimm

Dresden - Die Verantwortlichen von Handball-Drittligist HC Elbflorenz Dresden stellten ihre Neuzugänge vor, zogen schon mal einen positiven Saisonrückblick und äußerten sich zu den weiteren Zielen.

Doch angefressen war HCE-Präsident Uwe Saegeling, als es um die Halle ging, die der Unternehmer an der Magdeburger Straße, Ecke Weißeritzstraße bauen will.

„Die Stadt hat dafür kein Geld. Wir investieren 15 Millionen Euro. Das Projekt ist solide abgesichert, wir arbeiten ohne Fördermittel. Aber uns werden ständig Steine in den Weg gelegt. Es werden immer neue Forderungen erhoben, die den Baubeginn verzögern“, ärgert sich Saegeling.

"Wir wollen uns keine goldene Nase verdienen, sondern etwas Gutes für die Stadt Dresden tun. Einige Politiker haben das nicht verstanden.“

Am 23. Mai kann der Drittliga-Zweite HCE in die 2. Bundesliga aufsteigen. Beim Dreier-Turnier in der EnergieVerbund Arena werden zwei Plätze ausgespielt. „Wenn wir es da nicht schaffen, dann wollen wir es kommende Saison packen“, sagt Uwe Saegeling.

Dafür wird der Etat erstmals die Millionen-Grenze überschreiten. Als Neuzugänge verpflichtet wurden die Zweitliga-Spieler Henning Quade (Bad Schwartau), Hannes Lindt (TUSEM Essen), Rene Boese und Sebastian Greß (beide DHfK Leipzig) und als Co-Trainer Rene Jahn (EHV Aue).

Drei der fünf HCE-Neuzugänge (v.l.): Henning Quade, Co-Trainer Rene Jahn und Sebastian Greß zeigen sich in bester Laune.
Drei der fünf HCE-Neuzugänge (v.l.): Henning Quade, Co-Trainer Rene Jahn und Sebastian Greß zeigen sich in bester Laune.

Fotos: Lutz Hentschel, Google Maps


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