Heftige Gewitter über Sachsen! Blitz schlägt in Wohnhaus ein

In Neukirchen musste die Feuerwehr ausrücken. Dort schlug ein Blitz Blitz in ein Einfamilienhaus auf der Hauptstraße ein.
In Neukirchen musste die Feuerwehr ausrücken. Dort schlug ein Blitz Blitz in ein Einfamilienhaus auf der Hauptstraße ein.

Chemnitz - Eine Gewitterfront hat am Mittwoch Sachsen überquert und für teilweise starke Regenfälle gesorgt.

So fielen in Eilenburg innerhalb einer Stunde 31 Liter Regen pro Quadratmeter, wie Meteorologin Tanja Dressel vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig sagte. Allerdings waren die Gewitterzellen örtlich so stark begrenzt, dass an manchen Stationen Niederschläge gar nicht gemessen werden konnten - so etwa in Leipzig.

In der Stadt meldeten die Verkehrsbetriebe erhebliche Behinderungen, Verspätungen und Umleitungen. Begründet wurde dies mit „Unwetterschäden, umgestürzten Bäumen und Überflutungen“.

Bei der Mitteldeutschen Regiobahn kam es zwischen Wüstenbrand und Hohenstein-Ernstthal zu Behinderungen, nachdem Äste auf eine Oberleitung gestürzt waren. Es wurde Ersatzverkehr eingerichtet. Betroffen waren die Verbindungen von Dresden über Chemnitz nach Hof sowie von Dresden über Chemnitz nach Zwickau.

Die Kameraden kontrollierten den Dachstuhl mit einer Wärmebildkamera.
Die Kameraden kontrollierten den Dachstuhl mit einer Wärmebildkamera.

In Neukirchen schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus auf der Hauptstraße ein. Der Einschlag in die Esse des Hauses war so heftig, dass die komplette Elektrik ausfiel.

Die Feuerwehr rückte an, konnte aber schnell Entwarnung geben. Einen Brand löste der Blitzeinschlag nicht aus. Die Kameraden kontrollierten den Dachstuhl mit einer Wärmebildkamera. Hierzu musste die Hauptstraße gesperrt werden.

In Meißen wurden mit 15 oder in Markranstädt mit 13 Litern wesentlich geringere Regenmengen registriert. Wie die Meteorologin sagte, wird das wechselhafte Wetter auch in den kommenden Tagen anhalten.

Schauer und Gewitter würden jedoch deutlich schwächer ausfallen. Bei Temperaturen von mehr als 20 Grad werde ein "normaler mitteleuropäischer Sommer" erwartet.

Fotos: André März. Jens Uhlig


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