Heftiger Wildunfall auf A4: Zwei Schwerverletzte, sechs Wildschweine sterben

Der Mercedes wurde stark beschädigt, die beiden Insassen mussten in ein Krankenhaus.
Der Mercedes wurde stark beschädigt, die beiden Insassen mussten in ein Krankenhaus.  © Rocci Klein

Pulsnitz - Schwerer Wildunfall am Donnerstagabend auf der A4 zwischen Pulsnitz und Ohorn. Gegen 22.45 Uhr machte sich eine Wildschweinrotte auf den Weg zur Autobahn.

Ein Mercedes-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Mit hoher Geschwindigkeit krachte er in die Wildtiere.

Der 65-jährige Fahrer und seine Beifahrerin (65) wurden dabei schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Das Fahrzeug wurde bei dem Aufprall schwer beschädigt.

Auch ein hinter den beiden fahrender Seat wurde noch von Teilen der Tiere getroffen. Der 49-jährige Fahrer blieb unverletzt, sein Auto wurde aber ebenfalls stark beschädigt.

Nach ersten Erkenntnissen starben insgesamt sechs Wildschweine, darunter auch Frischlinge. Bis halb zwei Uhr nachts musste die Autobahn in Richtung Görlitz während der Aufräum- und Säuberungsarbeiten gesperrt werden.

Noch ist unklar, wie die Schweine auf die Autobahn gelangen konnten. Die Polizei ermittelt zu dem Unfall. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von 18.000 Euro.

Insgesamt starben sieben Wildschweine.
Insgesamt starben sieben Wildschweine.  © Rocci Klein

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