Die Wasser-Vorräte wurden schon knapp: Rätsel um blaues Trinkwasser gelöst

Heidelberg - Nach wochenlangen Untersuchungen ist das Rätsel um die Blaufärbung des Trinkwassers in Heidelberg und Dossenheim (TAG24 berichtete) gelöst.

Das Leitungswasser in Heidelberg war blau gefärbt. (Symbolbild)
Das Leitungswasser in Heidelberg war blau gefärbt. (Symbolbild)  © DPA

"Die Ursache ist Mikrokalk", sagte der Leiter des Gesundheitsamtes Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis, Rainer Schwertz, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken habe herausgefunden, dass die Färbung unter Einfluss von Licht auf kleinste Kalkpartikel im Wasser zurückzuführen sei.

Nachdem mehrere Bürger das auffällige Wasser gemeldet hatten, waren die Bewohner von Heidelberg und Dossenheim Anfang Februar aufgefordert worden, kein Leitungswasser mehr zu nutzen.

Daraufhin wurden die Bürger natürlich nervös und kauften das Wasser der Supermärkte leer, die teils Probleme mit ihrem Vorrat bekamen.

Am selben Tag gab es Entwarnung, da die Behörden keine Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung fanden. (TAG24 berichtete)

Bis zum Abschluss der Untersuchungen war das Wasserwerk Entensee in Heidelberg vorsorglich vom Netz genommen worden.

Die Wasser-Vorräte in den Supermärkten wurden infolge des blauen Wassers aus dem Hahn knapp. (Symbolbild)
Die Wasser-Vorräte in den Supermärkten wurden infolge des blauen Wassers aus dem Hahn knapp. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA


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