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Nach PR-Desaster: Glaubwürdigkeit eines Bluttests zur Brustkrebs-Bekämpfung erschüttert

Heidelberger Uniklinik-Professorin Barbara Bruwinkel befürchtet, dass Bluttest nicht marktreif wird

Ein Bluttest zur Bekämpfung von Brustkrebs wurde laut einer Heidelberger Professorin in einer PR-Kampagne zu früh als fast marktreif angepriesen.

Heidelberg - Nach einer umstrittenen PR-Kampagne (TAG24 berichtete) sieht eine einst wesentlich an den Forschungen zu einem Bluttest für Brustkrebs beteiligte Wissenschaftlerin diese Methode diskreditiert und beschädigt.

Barbara Bruwinkel ist Professorin an der Uniklinik Heidelberg. Unter ihrer Führung wurden die Grundlagen für den Früherkennungstest über Jahre entwickelt.
Barbara Bruwinkel ist Professorin an der Uniklinik Heidelberg. Unter ihrer Führung wurden die Grundlagen für den Früherkennungstest über Jahre entwickelt.

"Die PR-Maßnahme vor der wissenschaftlichen Veröffentlichung hat dem Test massiv geschadet, so dass dieser womöglich für die Zukunft verbrannt sein könnte", sagte Barbara Burwinkel, Professorin an der Uniklinik Heidelberg, unter deren Führung die Grundlagen für diesen Früherkennungstest über Jahre entwickelt worden waren.

Bei möglichen Investoren und der Wissenschaftsgemeinde sei durch die Affäre die Glaubwürdigkeit des Ansatzes erschüttert worden, sagte die Molekularbiologin der Deutschen Presse-Agentur.

Der Chef der Heidelberger Frauenklinik, Christof Sohn, hatte den Test im Februar dieses Jahres öffentlich als fast marktreif gepriesen und die PR-Aktion initiiert.

Nach Überzeugung Burwinkels dauert es aber noch mehrere Jahre bis der Test auf den Markt kommen kann. Weitere zeitaufwendige Studien seien unerlässlich.

Professorin bezweifelt Kompetenz der Verantwortlichen für Bluttest

Der Chef der Heidelberger Frauenklinik, Christof Sohn (rechts im Bild), hatte den Bluttest im Februar 2019 öffentlich als fast marktreif gepriesen.
Der Chef der Heidelberger Frauenklinik, Christof Sohn (rechts im Bild), hatte den Bluttest im Februar 2019 öffentlich als fast marktreif gepriesen.

Sie sei nach kritischen Fragen aus dem Projekt hinausgedrängt worden - mit dem aus ihrer Sicht fragwürdigen Argument, ihre Mitwirken an dem Test verstoße gegen das Anti-Korruptionsgesetz.

Zugleich habe man die Herausgabe wichtiger Daten von ihr verlangt. Die Forscherin bezweifelt auch die Kompetenz der jetzt für den Bluttest Verantwortlichen. Denn Sohn und die von ihm eingesetzte Projektleiterin Sarah Schott hätten zu dem Thema nichts eigenständig publiziert.

Überdies befürchte sie, dass sie und ihre Kollegen als Erfinder der möglichen Früherkennungsmethode leer ausgehen. "Mein Team hat zwar Patente eingereicht, aber uns wurden nicht wie üblich Lizenzen, Optionen darauf oder Absprachen vorgelegt", sagte die Professorin.

Adressat der Beschwerde ist die Technologie Transfer Heidelberg GmbH, die zu 90 Prozent dem Klinikum gehört und selbst wiederum mit 48,63 Prozent an der Heiscreen GmbH beteiligt ist. Diese Klinikausgründung soll die Vermarktung des Bluttests übernehmen.

Sie habe die Technologie Transfer Heidelberg zweimal um Informationen gebeten, zuletzt vor einem Monat. Bislang habe sie kein Gehör gefunden. Es bestehe die Gefahr, dass Wissenschaftlern Erfindervergütungen vorenthalten würden. Insider gehen davon aus, dass eine funktionsfähiger Brustkrebstest ein Milliardengeschäft sein könnte.

Die Technology Transfer Heidelberg GmbH betonte, alle Erfinder erhielten aus den Erlösen, die durch ihre patentierten Erfindungen erzielt werden, 30 Prozent auf ihre Gehälter ausgezahlt.

Im Falle des in der Evaluierung befindlichen Bluttests seien bisher keine Erlöse oder Einnahmen entstanden. Somit gebe es auch nichts zu verteilen.

Nach dem PR-Desaster seien laut Bruwinkel mögliche Investoren und die Wissenschaftsgemeinde von dem Bluttest abgeschreckt worden.
Nach dem PR-Desaster seien laut Bruwinkel mögliche Investoren und die Wissenschaftsgemeinde von dem Bluttest abgeschreckt worden.

Fotos: privat/DPA , Labor/Universitätsklinikum Heidelberg/dpa, Universitätsklinikum Heidelberg

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