Grusel-Museum "Körperwelten" zurück in Heidelberg

Der Mediziner und Plastinator Gunther von Hagen neben seinem Machwerk. (Foto: DPA)
Der Mediziner und Plastinator Gunther von Hagen neben seinem Machwerk. (Foto: DPA)  © DPA

Heidelberg - Mit dem Titel "Anatomie des Glücks" kommt die zweifelhafte "Körperwelten"-Ausstellung zurück nach Heidelberg. Chef-Plastinator Gunther von Hagen hat Großes vor!

Im Alten Hallenbad der Neckarstadt sind künftig rund 200 Exponate von enthäuteten Toten zu sehen. Die Organisatoren um von Hagens verstehen die Schau als Wissensvermittlung und Gesundheitsaufklärung.

Der Anatom hatte seine Konservierungsmethode 1977 in Heidelberg entwickelt. Weltweit besuchten seitdem mehr als 44 Millionen Menschen die Ausstellung, davon 10 Millionen in Deutschland.

Von Beginn war "Körperwelten" von Kontroversen begleitet. Kritiker sehen eine Schwelle überschritten, wenn Leichen zum Objekt morbider Schaulust werden. Diesen Vorwurf weisen die Organisatoren jedoch zurück.