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Schluss mit der ewigen Hetzerei! Mit diesen Tricks gewinnt Ihr Zeit

Wer ein paar Tricks beherzigt, hat deutlich mehr von seinem Tag. Schluss mit der ewigen Hetzerei! Tipps und Tricks von Prof. Dr. Lothar Seiwert.

Von Antje Ullrich

Manchmal möchte man nur noch schreien. Besser, man lässt den Stress gar nicht erst so nah an sich ran.
Manchmal möchte man nur noch schreien. Besser, man lässt den Stress gar nicht erst so nah an sich ran.

Heidelberg - Samstagnacht durften wir die Uhren eine Stunde zurück stellen. Heißt: Eine Stunde mehr für uns.

Trotzdem scheint nie genug Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu bleiben.

Doch warum ist das so?

Und was ist wirklich wichtig?

Nutzen wir unsere Zeit sinnvoll oder lassen wir uns von unseren täglichen Aufgaben geißeln?

TAG24 sprach mit Zeitmanagement-Guru und Buchautor Prof. Dr. Lothar Seiwert.

Er deckt auf, welche typischen Zeit-Fehler wir jeden Tag machen und gibt Tipps, wie man Zeit besser nutzt.

Was uns die Zeit wirklich raubt

Viele Dinge können einen bei der Arbeit ablenken.
Viele Dinge können einen bei der Arbeit ablenken.

Um die zur Verfügung stehende Zeit besser nutzen zu können, muss man zunächst einmal die üblen Zeitfresser ausfindig machen und beseitigen.

Hier die drei größten Zeitdiebe in unserem Alltag:

# Unterbrechungen

Man ist in die Arbeit vertieft und plötzlich klingelt das Telefon oder ein Kollege hat eine Frage. Unterbrechungen sind die größten Zeiträuber überhaupt.

Denn bis man an der Stelle weitermachen kann, an der man unterbrochen wurde, braucht es eine erneute Einarbeitungszeit.

Durch diese Leistungsverluste können bis zu 28 Prozent unserer Zeit verloren gehen.

Viele können auch nachts kaum von ihrem Smartphone lassen. Das rächt sich oft.
Viele können auch nachts kaum von ihrem Smartphone lassen. Das rächt sich oft.

# Meetings

Besonders in großen Unternehmen sind sie bedeutende Zeitdiebe: Meetings oder Sitzungen. Bis zu 10 Stunden pro Woche würden so verloren gehen. „Oft dauern Meetings zu lange, sind schlecht geführt oder schlicht unnötig“, meint Lothar Seiwert.

# Dauernde Erreichbarkeit

Schöne neue digitale Welt. Doch wer 24 Stunden lang über Smartphone, Mails oder Soziale Netzwerke erreichbar ist, verliert viel Zeit. „Früher war es lebensnotwendig, neue Fressquellen zu erschließen.

Aber heute müssen wir das nicht mehr“, erklärt der Experte. Trotzdem reagieren wir sofort auf jedes Bing unseres Handys.

„Neugier und die Angst, etwas zu verpassen, sind ein starkes Triebmotiv.“

Prof. Dr. Lothar Seiwert
Prof. Dr. Lothar Seiwert

Ein gefragter Experte und Buchautor

Prof. Dr. Lothar Seiwert gilt als führender Experte auf dem Gebiet des Zeitmanagements. Geboren wurde er auf Sumatra (Indonesien), studierte Wirtschaftswissenschaften in Marburg und Frankfurt und machte sich 1992 mit der Seiwert Keynote-Speaker GmbH selbstständig.

Nach eigenen Angaben verkaufte er über 5 Millionen Bücher in 40 Sprachen und hielt Vorträge vor mehr als 500.000 Zuhörern.

www.Lothar-Seiwert.de

„Hast du schnell mal eine Minute?“ Oder: „Ich gehe nur mal schnell ...“ Jeder kennt das. Doch „schnell“ seien nur die wenigsten Dinge abgehakt, meint Lothar Seiwert. In den USA hat man diesem Phänomen bereits einen Namen gegeben: „Hurry-sickness“, Hetzkrankheit.

Die Zeit läuft...
Die Zeit läuft...

Sie beschreibt das Gefühl, immer etwas erledigen zu müssen, ständig erreichbar und in Eile zu sein. Wir jagen der Zeit nach und werden von ihr beherrscht!

Daran sind vor allem drei Dinge Schuld: „Alles ist in unserer Gesellschaft immer schneller getaktet. Wir sollen mehr Aufgaben in kürzester Zeit erledigen und alles ist komplexer und damit komplizierter geworden“, sagt Lothar Seiwert. „Ich kenne noch eine Zeit, als es nur ein Fernsehprogramm gab.

Wenn mein Opa zu Besuch kam, hat er aus Begeisterung das gesamte Programm geguckt“, erzählt er augenzwinkernd. Heute müsse man sich zwischen Hunderten Sendern entscheiden. Die Angst wächst, etwas zu verpassen.

„Das macht etwas mit uns.“ Nämlich krank. Der ständige Zeitstress führe zu Burnout und Depressionen. Das wiederum begünstige Suizidgedanken.

Schon sooo spät?!
Schon sooo spät?!

„Da kommen natürlich viele Faktoren zusammen“, sagt Seiwert. „Aber wenn einem alles zu viel wird, reagiert der Organismus darauf - wenn wir nichts dagegen tun.“

Sein erster Rat: „Es ist kein Kampf gegen die Zeit! Wir sollten die Zeit zu unserem Freund machen. Denn die Zeit macht, was sie will und tickt unaufhörlich, ob uns das gefällt oder nicht.“

In drei Schritten raus aus dem Stress

1. Prioritäten fokussieren!

„Es gibt keine Zeitprobleme, sondern nur Prioritätenprobleme“, meint Lothar Seiwert. Heißt: Wir widmen uns zu oft dem Dringlichen statt dem Wichtigen in unserem Leben. „Das Dringende ist selten wichtig und das Wichtige selten dringend!“ Wichtig ist nur, was einen seinen Zielen, Träumen und Wünschen näher bringt.

Stress und Hetze wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, „sägen“ förmlich an den Nerven.
Stress und Hetze wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, „sägen“ förmlich an den Nerven.

Dringlich sind hingegen Aufgaben, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt werden müssen, weil jemand anderes darauf drängt.

„Wer am lautesten schreit, kriegt die größte Aufmerksamkeit und viele meinen, dem nachgeben zu müssen.“

Deshalb sollte man sich zunächst über seine Ziele klar werden. Was will ich? Was sind meine Träume? Diese Ziele sollte man im Auge behalten und abwägen: Ist das jetzt dringlich oder wichtig?

Kleine Hilfestellung: Je mehr der folgenden Fragen Sie mit „Ja“ beantworten, desto wichtiger ist Ihnen diese Tätigkeit:

# Bringt mich das meinen Zielen näher - beruflich oder privat?

# Hätte es negative Konsequenzen, wenn ich es nicht tue?

# Ist diese Sache wirklich wichtig und nicht nur eilig?

Für Kinder und Familie sollte man genügend Zeit haben. Doch wo spart man sie am besten ein?
Für Kinder und Familie sollte man genügend Zeit haben. Doch wo spart man sie am besten ein?

# Würde ich das auch machen, wenn ich nur noch die Hälfte meiner Zeit zur Verfügung hätte?

# Lässt mich das glücklicher, kreativer oder zufriedener werden?

2. Weniger ist mehr!

Eine volle To-Do-Liste, ein großer Bekanntenkreis oder die vollgestopfte Wohnung: All das lenkt von den wichtigen Dingen ab und kostet Zeit. Denn eine große Wohnung will geputzt und Freundschaften gepflegt werden.

Deshalb: Entrümpeln Sie Ihr Leben! Fragen Sie sich: Was brauchen Sie wirklich zum Glücklichsein? Auf was können Sie verzichten? Und dann wird konsequent ausgemistet.

Faustregel: Was man zwei Jahre lang nicht in der Hand hatte, braucht man auch künftig nicht! Gleiches gilt für den Freundeskreis. Umgeben Sie sich nur mit Menschen, die Ihnen guttun!

Wer sowieso immer die gleiche Jacke trägt, muss nicht fünf alte Sakkos horten.
Wer sowieso immer die gleiche Jacke trägt, muss nicht fünf alte Sakkos horten.

3. Zur Ruhe kommen

„Immer für alle erreichbar zu sein und allen alles recht machen zu wollen, sind NoGo‘s“, erklärt Lothar Seiwert. Üben Sie sich deshalb ruhig auch mal in der Kunst der Nichterreichbarkeit.

Schalten Sie Ihr Handy aus und prüfen Sie Ihre Mails nur zu bestimmten Zeiten. Außerdem sollte man sich aktiv Zeit für sich nehmen!

Am besten funktioniert das, indem feste Ruhephasen wie ein Termin im Kalender eingeplant werden. Mindestens ein Tag in der Woche sollte zudem für Freizeit reserviert sein. Nur wer zur Ruhe kommt, kann neue Energie tanken.

Buchtipp

Mit „Das 1x1 des Zeitmanagement“ wurde Lothar Seiwert 1984 bekannt. Seitdem ist das Buch ein Dauerbrenner!

Inzwischen erschien beim Gräfe und Unzer Verlag die nunmehr 34. Auflage. Darin gibt der Zeitcoach Tipps, wie man seine Zeit besser nutzen kann.

Checklisten, Selbsttests und Übungen helfen außerdem, seine Ratschläge umzusetzen. Preis: 12,99 Euro.

Links: Augen zu und die Gedanken verscheuchen - die Seele wird es Ihnen danken. Rechts: „Das 1x1 des Zeitmanagement“ von Lothar Seiwert.
Links: Augen zu und die Gedanken verscheuchen - die Seele wird es Ihnen danken. Rechts: „Das 1x1 des Zeitmanagement“ von Lothar Seiwert.

Fotos: andreypopov/123RF, lopolo/123RF, Pressebild, stockasso/123RF, peus/123RF, vadymvdrobot/123RF, sifotography/123RF/ imago/allOver-MEV, imago/Westend61, imago/Ikon Images, imago/Westend61/ PR

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