Mann soll Freundin zu Tode gewürgt und dann ihre Leiche entsorgt haben

Die Frau wurde in der Nähe einer Autobahnausfahrt gefunden.
Die Frau wurde in der Nähe einer Autobahnausfahrt gefunden.  © DPA

Heidelberg/Zwingenberg - In Heidelberg beginnt am Freitag (9.00 Uhr) der Prozess gegen einen Mann, der seine 26 Jahre alte Lebensgefährtin im Streit getötet haben soll.

Die Leiche war am 1. September 2017 in Südhessen gefunden worden. Dem Angeklagten wird Totschlag vorgeworfen.

Er soll laut Staatsanwaltschaft die Leiche in einem Auto an die Autobahnausfahrt Zwingenberg gebracht und in einem Gebüsch abgelegt haben. Der Körper war dort, rund 40 Kilometer nördlich von Heidelberg, von der Polizei gefunden worden. Der Mann bestreitet die Tat.

Die Anklage wirft ihm vor, die Frau am 12. August 2017 in einer Wohnung in Heidelberg im Streit geschlagen und heftig gewürgt zu haben. Die Frau sei "an mangelnder Sauerstoffzufuhr gestorben".

In dem Verfahren vor dem Landgericht sind zunächst neun Verhandlungstermine angesetzt. Für die Beweisaufnahme sind insgesamt 58 Zeugen und neun Sachverständige geladen.

Update, 12.44 Uhr: Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer jungen Frau aus Heidelberg hat der frühere Lebensgefährte zum Auftakt ein Geständnis abgelegt.

Er habe die Leiche der 26-Jährigen im August 2017 in einem Gebüsch bei Zwingenberg (Südhessen) versteckt, um die Tat zu verschleiern, räumte der Angeklagte am Freitag im Heidelberger Landgericht ein.

Die Verteidigung verlas eine entsprechende Erklärung des 34-Jährigen. Darin führt dieser aus, dass der Tat in der Heidelberger Wohnung ein Streit vorausgegangen sei. Nach einem Schlag sei Julia B. regungslos liegen geblieben. Er habe nicht gewollt, dass die Frau stirbt.

Die Anklage geht von Totschlag aus.


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