Schon zweiter Fall von Hasenpest! Auch gefährlich für den Menschen

Der Hasen-Pest-Erreger (Tularämie) wurde nun bei einem Wildschwein festgestellt. Bei Feldhasen führt er häufig zu deren Tod.
Der Hasen-Pest-Erreger (Tularämie) wurde nun bei einem Wildschwein festgestellt. Bei Feldhasen führt er häufig zu deren Tod.  © 123RF

Aalen - Bei einem verendeten Wildschwein ist im Landkreis Heidenheim der Hasenpest-Erreger festgestellt worden. Dies ist damit der zweite Fall von Hasenpest innerhalb kürzester Zeit. (TAG24 berichtete)

Das Landesratamt sagte zwar aus, dass der Hasen-Pest-Erreger (Tularämie) nicht für den Tod verantwortlich gewesen sei, dennoch sei Vorsicht geboten, warnte das Landratsamt.

Der Erreger könne durch Kontakt mit infizierten Tieren oder auch durch das Einatmen von erregerhaltigen Stäuben (Aerosolen) auf den Menschen übertragen werden. Erkennbar wird eine Erkrankung beim Menschen durch Schwellen der Lymphknoten, Hautgeschwüren, Augenentzündungen sowie starken Fieberschüben.

Zudem würden die Symptome Typhus ähneln. Tularämie ist eine bakterielle Erkrankung. Sie kommt vor allem bei Wildtieren vor, aber auch Haustiere können infiziert werden.

Im Oktober war der Tularämie-Erreger bei einem toten Feldhasen im Ostalbkreis festgestellt worden.


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