Autobahn nach schwerem Lastwagen-Crash teilweise gesperrt

Heidenheim - Bei einem Auffahrunfall zwischen drei Lastwagen auf der Autobahn 7 bei Heidenheim sind mindestens drei Menschen verletzt worden.

Auf der Fahrbahn lagen Gitterboxen verteilt.
Auf der Fahrbahn lagen Gitterboxen verteilt.  © onw-images/Markus Brandhuber

Unter anderem wegen verteilter Gitterboxen aus einem der Lastwagen sei die Strecke in Richtung Ulm am Mittag teilweise gesperrt worden, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Die drei Fahrzeuge waren aus zunächst unbekannter Ursache ineinander gekracht. Nach ersten Erkenntnissen flog ein Hubschrauber einen Verletzten ins Krankenhaus, ein Rettungswagen brachte einen anderen Verletzten in eine Klinik.

Ein dritter Unfallbeteiligter musste am Mittag noch aus seinem Fahrzeug befreit werden, erklärte der Polizeisprecher. Alter und Geschlecht der Opfer waren zunächst unbekannt, vermutlich seien alle drei jedoch schwer verletzt worden, hieß es.

Der Verkehr wurde laut Polizei über den Standstreifen weiter geleitet und staute sich über mehrere Kilometer. Laut einem Polizeisprecher dürften die Aufräumarbeiten noch länger dauern.

Update: 15.52 Uhr

Ein Lkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt

Die Autobahn war nach dem Crash teils gesperrt.
Die Autobahn war nach dem Crash teils gesperrt.

Nun liegen weitere Informationen durch die Polizei vor.

Demnach staute sich gegen 12.45 Uhr der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Giengen, in Fahrtrichtung Kempten. Das bemerkte ein 38-jähriger Lkw-Fahrer offenbar zu spät. Er sei vermutlich ungebremst auf einen Lastwagen aufgefahren, so die Erkenntnisse der Polizei. Diesen schob er noch auf einen Lastzug, mit dem ein 66-Jähriger unterwegs war. Der Rettungsdienst brachte ihn mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Der 53-jährige Fahrer des mittleren Lastwagens erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Feuerwehr hatte den Mann aus der Kabine befreit, worauf ihn der Rettungsdienst mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus brachte. Der 38-jährige, der auffuhr, ist schwerverletzt. Auch er kam im Krankenwagen in eine Klinik.

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Geladen hatte er auf seinem Lastwagen fahrbare Gitterboxen. Durch den Aufprall schleuderte diese Ladung auf die Straße, auch auf die Gegenfahrspuren. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und hatte auch einen Hubschrauber im Einsatz. Die Lastwagen blockierten die Fahrspuren in Richtung Kempten. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Heidenheim ausgeleitet. In der Gegenrichtung lief der Verkehr über die Standspur.

Die Bergung der Fahrzeuge dauerte mehrere Stunden.

Titelfoto: onw-images/Markus Brandhuber

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