Nach tödlichem "Köpfer": So lautet das Urteil für die Angeklagten

Auf dem Sprungturm im Mineral-Freibad Bad-Wimpfen jam es 2015 zu dem Unfall, bei dem ein 35-jähriger Familienvater starb.
Auf dem Sprungturm im Mineral-Freibad Bad-Wimpfen jam es 2015 zu dem Unfall, bei dem ein 35-jähriger Familienvater starb.

Heilbronn - Im Prozess um den Tod eines Schwimmers im Freibad von Bad Wimpfen (TAG24 berichtete) sind die Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungs- und zu Geldstrafen verurteilt worden.

Das teilte das Amtsgericht Heilbronn am Montag mit (Az.: 41 Ds 24 Js 17942/15). Demnach erhielt der Betreiber des Bads eine Strafe von elf Monaten Haft auf Bewährung, er muss zudem je 2000 Euro an die Frau und an die Eltern des Toten zahlen. Der zweite Angeklagte, ein Bademeister, wurde zu 120 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt.

Ein Badegast war 2015 im Freibad in Bad Wimpfen (Kreis Heilbronn) kopfüber vom 7,50-Meter-Brett gesprungen und beim Aufprall im Wasser mit einem 35-jährigen Mann zusammengestoßen. Dieser war kurz zuvor von der Fünf-Meter-Plattform gesprungen und tauchte gerade auf. Er starb einen Tag später an Kopfverletzungen.

Der Turm hat die Besonderheit, dass die insgesamt vier Sprungbretter übereinander und nicht wie üblich leicht versetzt am Sprungturm befestigt sind.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0