Toter Junge (†7) gefunden: Hatte Tatverdächtige psychische Probleme?

Heilbronn - Nach dem Tod eines Siebenjährigen im Haus seiner Pflegeoma in Künzelsau bei Heilbronn wird bekannt: Die Tatverdächtige, Elisabeth S. (69), soll seit längerer Zeit psychische Probleme gehabt haben.

Beamte der Spurensicherung vor dem Haus, in dem der Junge gefunden wurde.
Beamte der Spurensicherung vor dem Haus, in dem der Junge gefunden wurde.  © DPA

Das berichtet die Stuttgarter Zeitung unter Berufung auf eine Bekannte der 69-Jährigen, die derzeit in U-Haft sitzt.

Demnach habe der Tod ihres Mannes 2009 die frühere Krankenschwester aus der Bahn geworfen. Die Bekannte betonte gegenüber der Zeitung jedoch, dass S. den sieben Jahre alten Jungen geliebt habe wie ihren Enkel.

Wie berichtet, hatte der Bub bei seiner Pflegeoma übernachtet. Als seine Eltern ihn am vergangenen Samstag abholen wollten, fanden sie ihn leblos in einer Badewanne. Von der 69-Jährigen fehlte zunächst jede Spur. Sie wurde am späten Samstagabend verhaftet und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

UPDATE: 16.24 Uhr

Während die Ermittlungen mit Hochdruck weitergehen, bittet die Polizei nun die Bevölkerung um Mithilfe. Wie es in einer Pressenotiz heißt, suchen die Ermittler nach Zeugen, welche die 69-Jährige am Freitagabend in Begleitung des Jungen gesehen haben. Außerdem bittet die Polizei um Hinweise über den Aufenthaltsort der Frau zwischen Freitagabend und der Rückkehr zu ihrem Wohnhaus am Samstagabend gegen 21.30 Uhr.

Wie die Beamten weiter schreiben, war die 69-Jährige (etwa 1,70 Meter groß, weißes kinnlanges Haar) mit einer beigen Freizeithose und einem knielangen, dunklen Mantel bekleidet. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 07131/104-4444 entgegen.


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