Über 90 Verletzte wegen Feuerquallen an der Ostsee

Rostock - Feuerquallen haben am Wochenende an der mecklenburgischen Ostseeküste das Badevergnügen getrübt und bei zahlreichen Badegästen Beschwerden verursacht.

Badegäste in der Ostsee müssen wegen Quallen aufpassen (Symbolbild).
Badegäste in der Ostsee müssen wegen Quallen aufpassen (Symbolbild).  © dpa/Bernd Wüstneck

Allein in Heiligendamm bei Rostock sollen einem Bericht des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" zufolge 90 Strandgäste betroffen gewesen sein.

Auch an den Stränden um Graal-Müritz (Landkreis Rostock) sollen die Quallen vermehrt aufgetreten sein.

Verantwortlich sei die Gelbe Haarqualle, deren Tentakeln mit Nesselzellen bestückt sind.

Kommen sie in Kontakt mit der Haut, verursachen sie unangenehmes bis schmerzhaftes Brennen und Rötungen, die aber in der Regel ungefährlich sind.

Durch auflandigen Wind sollen die Nesseltiere aus den tieferen und kühleren Wasserschichten an die Küsten gespült worden sein. Da die Ostsee derzeit insgesamt sehr warm ist, wachsen die Tiere schneller.

Ostsee-Besucher müssen derzeit mit vielen Unannehmlichkeiten rechnen. Teilweise sind Bakterien im Wasser, die für Risikogruppen gefährlich sind (TAG24 berichtete). Außerdem tritt eine neue besonders schleimige Qualle auf (TAG24 berichtete).

Beim Kontakt mit den Nesseln der Feuerqualle brennt die betroffene Stelle schmerzhaft (Archivbild).
Beim Kontakt mit den Nesseln der Feuerqualle brennt die betroffene Stelle schmerzhaft (Archivbild).  © dpa/Horst Pfeiffer

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