Was der Kölner Kardinal Woelki von Helene Fischer lernt

Köln - Der Kölner Kardinal Rainer Woelki (62) kann Helene Fischer (34) offenbar nicht nur musikalisch etwas abgewinnen, sondern auch inhaltlich.

Helene Fischer (34) bei einem ihrer Auftritte.
Helene Fischer (34) bei einem ihrer Auftritte.  © DPA

"Helene Fischer, die hat recht, wenn sie in einem ihrer großen Hits singt: "Niemand ist fehlerfrei!"", sagte der 62 Jahre alte Erzbischof am Sonntag in einem Beitrag für das Domradio.

Wichtig sei, dass man aus seinen Fehlern lerne.

Voraussetzung dafür sei, sich zunächst einmal ehrlich einzugestehen, dass man etwas falsch gemacht habe. Das sei verdammt schwer, wie wohl jeder wisse.

"Wer nach dem Zerbrechen einer Freundschaft oder einer Partnerschaft nur die halbe Wahrheit sagt, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn das zerstörte Vertrauen endgültig im Eimer ist." Woelki geht damit nicht direkt auf die Trennung von Helene Fischer und Florian Silbereisen ein, hat das Liebesaus der beiden aber offenbar mitbekommen.

Und wie geht man generell mit Fehlern um? Kardinal Woelki weist in seiner Botschaft auf Gott hin. Der ermutige, Fehler einander zu vergeben.

Ob mit oder ohne Gott: Die Fehler im echten Leben zu vergeben, müssen Menschen allerdings wohl untereinander tun. Da haben wohl der Kardinal und Helene Fischer gemeinsam recht.

Fehler einander vergeben

So singt schließlich auch Helene Fischer: "Keiner ist fehlerfrei! Sei's doch wie es sei! Lasst uns versprechen, auf Biegen und Brechen, wir feiern die Schwächen! Wer ist schon fehlerfrei?"

Etwas Humor zeigt der Erzbischof und Kardinal übrigens auch: Die Menschen machten jeden Tag kleine und große Fehler. Und richtig große Fehler hießen "Kardinalsfehler", scheint der Mann der Kirche auch über sich und seinen offiziellen Titel lachen zu können.

Der Kölner Erzbischof Rainer Woelki (62).
Der Kölner Erzbischof Rainer Woelki (62).  © DPA

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