Bruchlandung im Helikopter: So geht es den beiden Piloten

Riesa - Das hätte auch ganz anders ausgehen können: Kurz vor dem Ende eines Flugs krachte ein Hubschrauber auf den Landeplatz des Flugplatzes Riesa (TAG24 berichtete). Während der Heli nicht mehr zu gebrauchen war, konnten Pilot (68) und Co-Pilot (50) fast unverletzt aussteigen.

Der Heli liegt auf der Seite im Lösch-Schaum der Feuerwehr.
Der Heli liegt auf der Seite im Lösch-Schaum der Feuerwehr.  © Feuerwehr Riesa

"Um 11.03 Uhr wurden wir alarmiert", sagt Robert Gudat (32), Leiter der Feuerwehr Riesa. "Als wir ankamen, waren die beiden bereits ausgestiegen."

Der Pilot aus Leipzig hatte keine Verletzungen erlitten, der Co-Pilot aus Taucha hatte ein paar Schrammen, ins Krankenhaus musste keiner.

"Es war ein Unfall", erklärt Flugplatzbetreiber Reinhold Eger (57). "Der Helikopter war bereits auf dem Weg in die Parkposition, ich vermute wegen des Windes hat ein bewegendes Teil den Boden berührt und er ist deshalb umgekippt. Auf den Flugbetrieb hatte das keine Auswirkungen."

Die Feuerwehr bedeckte den Heli nach der Bruchlandung zur Sicherheit mit Schaum, damit es durch auslaufende Betriebsmittel nicht zu einem Feuer kommen konnte. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung prüft den Fall.

Der italienische Ultraleicht-Helikopter (Marke Yo-Yo) ist aber nicht mehr zu retten, Schaden: 90.000 Euro.

Der Hubschrauber war auf dem Flugplatz in Riesa abgestürzt.
Der Hubschrauber war auf dem Flugplatz in Riesa abgestürzt.  © Feuerwehr Riesa
Die Feuerwehrleute vor Ort beugten mit Schaum einem Brand vor.
Die Feuerwehrleute vor Ort beugten mit Schaum einem Brand vor.  © Feuerwehr Riesa

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