"Mies": "Hellboy – Call of Darkness" von Kritikern vernichtet!

USA - Vernichtende Meinungen der Filmexperten zu "Hellboy – Call of Darkness"! Das Reboot, das keiner brauchte, ist bei den Kritikern nahezu komplett durchgefallen.

Der neue "Hellboy"-Film kam bei vielen Kritikern überhaupt nicht gut an.
Der neue "Hellboy"-Film kam bei vielen Kritikern überhaupt nicht gut an.  © PR/Universum Film

Das war nach den schlechten Trailern, die weder lustig, noch einfallsreich waren, bereits abzusehen.

Der Film, der seit dem heutigen Donnerstag auch in den deutschen Kinos sein Unwesen treibt, hat bei Rotten Tomatoes nach 60 verschiedenen Reviews einen Score von gerade mal zwölf Prozent!

US-Branchengröße "The Hollywood Reporter" bezeichnet ihn in Person von John DeFore als "mies" und "aufgebläht", findet das Figurendesign vom "Hellboy" selbst schlecht und nennt viele Entscheidungen in dieser Hinsicht "fragwürdig".

Dazu reiße auch die sich wiederholende Action nicht mit.

Meg Downey von IGN kritisiert die Spezialeffekte deutlich: "Manche Szenen und Charaktere erscheinen schlicht veraltet, bis zum Punkt, an dem die grausamen Green-Screen-Ränder und miserabel gerenderten Monster sogar ablenken."

Dazu gäbe es laut mehreren Kritikern zu viele Handlungsstränge, zu viele Figuren, schlicht einen überladenen Plot, der sich über die 120 Minuten abnutzen soll, weil sich die Action gegen die dämonischen Monster auf immer gleiche oder zumindest ähnliche Art und Weise wiederholen soll.

Darum geht es im neuen "Hellboy"

Hellboy (r., David Harbour) muss gegen viele dämonische Monster antreten. (Bildmontage)
Hellboy (r., David Harbour) muss gegen viele dämonische Monster antreten. (Bildmontage)  © PR/Universum Film

"Hellboy" entstammt der Fantasie des US-amerikanischen Comic-Autoren Mike Mignola, der diese Kultfigur 1993 erschuf.

Um den Zweiten Weltkrieg doch noch zu gewinnen, holen die Nazis mit Hilfe eines Totenbeschwörers ein Höllenwesen auf die Erde: Hellboy (David Harbour). Der Teufelsjunge ist als Waffe gedacht, wird aber von den Alliierten gerettet und von Professor Broom (Ian McShane) großgezogen.

Fortan steht er im Dienst einer Organisation, die paranormale Phänomene bekämpft. Ob Vampire, Gremlins oder Hexen: Hellboy prügelt sie alle zurück in die Hölle.

In "Call of Darkness" muss Hellboy gegen die böse und alte Hexe Nimue (Milla Jovovich) antreten.

Mit dummen Sprüchen und menschlichen Gefährten geht es in die vielen Kämpfe. Immerhin soll Hauptdarsteller David Harbour, eine gute Leistung zeigen.

Doch ansonsten stellen sich viele Kritiker die Frage, warum eine Reihe, der von "Oscar"-Preisträger Guillermo del Toro ("Shape of Water", "Pan's Labyrinth") Leben eingehaucht wurde, rebootet werden musste.

Also mit neuem Team, neuem Regisseur und neuen Schauspielern auf Anfang gesetzt, ohne die Mitarbeit des Mexikaners, dessen zwei "Hellboy"-Filme sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum insgesamt sehr gut ankamen. Fazit vieler Filmexperten: Die Pläne für dieses Reboot hätten lieber weiter in der Hölle schmoren sollen...

Titelfoto: PR/Universum Film

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