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Deshalb nahm Hellerau-Chef Flüchtlinge im Theater auf

Dresden - Der Anspruch wird schon mit dem Namen klar: Europäisches Zentrum der Künste. Das bedeutet, über den lokalen und regionalen Tellerrand hinauszuschauen. In Hellerau, wo das Europäische Zentrum beheimatet ist, arbeitet man seit sechs Jahren daran, Dresden international stärker zu vernetzen. Mit wachsendem Erfolg.
MOPO-Redakteur Guido Glaner (re.) im Gespräch mit Dieter Jaenicke, dem Gründungsintendanten des Europäischen Zentrums.
MOPO-Redakteur Guido Glaner (re.) im Gespräch mit Dieter Jaenicke, dem Gründungsintendanten des Europäischen Zentrums.

Von Guido Glaner

Dresden - Der Anspruch wird schon mit dem Namen klar: Europäisches Zentrum der Künste. Das bedeutet, über den lokalen und regionalen Tellerrand hinauszuschauen. In Hellerau, wo das Europäische Zentrum beheimatet ist, arbeitet man seit sechs Jahren daran, Dresden international stärker zu vernetzen. Mit wachsendem Erfolg.

„Im Bereich Tanz sind wir zu einer der wichtigsten Adressen in Europa geworden“, sagt Dieter Jaenicke (66), Gründungsintendant des Europäischen Zentrums.

2009 übernahm er Hellerau mit einem neuen Konzept, das mit Schwerpunkt auf den zeitgenössischen Tanz dennoch viele andere Künste miteinbezieht, von Schauspiel über Performance bis zu Musik und Soziokultur.

Das Festspielhaus Hellerau (1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik erbaut)
Das Festspielhaus Hellerau (1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik erbaut)

Seither hat sich der Publikumszuspruch beinah verachtfacht, statt 4800 Besuchern im Jahr 2008 zählte man zuletzt 37.000 Zuschauer. Etwa ein Viertel davon seien von auswärts, sagt Jaenicke, aus Deutschland und dem Ausland.

Was für das Publikum gilt, zählt noch mehr bei den künstlerischen Kooperationspartnern. Die haben ihren Sitz vielfach in den europäischen Metropolen, in London und Paris oder in Prag. Mit dem dortigen Archa Theater verbindet Hellerau eine besonders originelle Zusammenarbeit. „Wir tauschen nicht unsere Programme aus, sondern unser Publikum“, erklärt Jaenicke das von der EU geförderte Projekt.

Mit Bussen werden die Zuschauer von Dresden nach Prag befördert oder andersrum. Drei-, viermal im Jahr findet der Publikumsaustausch statt.

Dieter Jaenicke (66)
Dieter Jaenicke (66)

Dieter Jaenicke ist ein Mann, der die Aufgabe Theater immer auch gesellschaftspolitisch versteht.

Die Not der Flüchtlinge ließ ihm keine Ruhe, sodass er kurzerhand eine vierköpfige Migrantenfamilie in Hellerau einquartierte. Mithilfe der Dresdner Stadtverwaltung soll das Hilfsprojekt ausgebaut werden.

„Ich bin mehr als einmal gefragt worden, was uns diese Sache denn eigentlich angeht“, so Jaenicke. „Meine Antwort darauf ist, dass es uns nicht genug ist, die Flüchtlingsproblematik nur zu kommentieren. Wir wollen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.“ Flüchtlinge nicht nur unterzubringen, sondern auch in die Arbeit einzubeziehen, ist das erklärte Ziel.

Neben dem Kulturzentrum Kampnagel in Hamburg sei das Europäische Zentrum in Hellerau bislang die einzige Kulturinstitution in Deutschland, die auf diese Weise verfahre. „Wir wollen ein Beispiel geben“, sagt der Intendant.

„Wir wollen ein Beispiel geben“, sagt der Intendant.
„Wir wollen ein Beispiel geben“, sagt der Intendant.

Böse Zuschriften, bis zur offenen Drohung, hat er viele erhalten. Jaenicke konterte durch Offenheit, beantwortete bis auf wenige alle Mails. „Wir hatten außerdem ein Bürgergespräch in der Waldschänke, seitdem ist Ruhe eingekehrt.“

Darüber hinaus sei die Unterstützung für das Projekt aus der Bevölkerung ohnehin größer als die Anfeindung.

Sich einmischen, in diese Richtung stößt auch das erste Projekt der neuen Spielzeit, das Festival „RomAmor“, eine „Hommage an die Sinti und Roma Kulturen“ (7. bis 26.9.) Jaenicke: „Die Sinti und Roma sind die größte Minderheit in Europa. Sie erleben Ausgrenzung seit langer Zeit.

Ausgehend von ihrem Ursprung in Indien wollen wir ihre Wanderung durch viele Länder nacharbeiten, ihre kulturellen Spuren aufnehmen und ihre große künstlerische Kraft zeigen.“

Fotos: Steffen Füssel

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