Hells-Angels-Boss nach Schüssen auf St. Pauli gelähmt?

Hamburg - In der Nacht zu Montag fielen mehrere Schüsse auf dem Hamburger Kiez: Wie später bekannt wurde, war es Dariusch F. (38), Boss der in Hamburg verbotenen Hells Angels, der in seinem weißen Bentley niedergeschossen wurde (TAG24 berichtete).

Der Tatort an der Budapester Straße gibt der Polizei noch große Rätsel auf.
Der Tatort an der Budapester Straße gibt der Polizei noch große Rätsel auf.  © JOTO

Der oder die Täter hatten aus einem anderen Fahrzeug heraus auf ihn geschossen. Ob sie das Feuer auch eröffneten, ist noch unklar. Von ihnen fehlt weiter jede Spur.

Auch eine Sofortfahndung der Polizei mit rund 20 Streifenwagen blieb ergebnislos. Die Polizei ermittelt nun im Rockermilieu, teilte ein Sprecher mit.

Dariusch F. wurde sofort mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Dienstag hieß es, dass der Rocker nach einer Not-OP außer Lebensgefahr sei (TAG24 berichtete).

Nach Informationen der Mopo, drohe dem 38-Jährigen aber eine Querschnittslähmung. Die Schüsse hätten den Mann in Kopf und Oberkörper getroffen, seine Beine seien aktuell noch betäubt. Mehr Informationen gibt es zurzeit noch nicht.

Auch eine Vernehmung von Dariusch F. sei bislang noch nicht möglich gewesen, sagte ein Sprecher.

Titelfoto: JOTO


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