CDU fordert Helmut-Kohl-Platz vor dem Kulti!





Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (45) schrieb in das Kondolenzbuch für 
Helmut Kohl (†87).
Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (45) schrieb in das Kondolenzbuch für Helmut Kohl (†87).  © Eric Münch

Dresden - Ein Moment der Stille, Gedenken an den verstorbenen Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (†87) am Dienstag in der Dresdner Frauenkirche.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (58, CDU), Landtagspräsident Matthias Rößler (62, CDU), Landesbischof Carsten Rentzing (49) und Oberbürgermeister Dirk Hilbert (45, FDP) trugen sich am Nachmittag in das dort ausliegende Kondolenzbuch ein.

„Ich verneige mich in Gedenken an den Kanzler der Einheit unserer Nation und europäischen Staatsmann“, schrieb Tillich unter anderem. Hilbert erinnerte an seine Rede vor der Frauenkirche: „In Zeiten, in denen wir vor großeren Herausforderungen stehen, kann uns die Erinnerung daran einen Weg in die Zukunft weisen.“

Die Dresdner CDU schlägt unterdessen einen „Helmut-Kohl-Platz“ im Herzen der Stadt vor. „Kohls Rede am 19. Dezember 1989 vor der Ruine der Dresdner Frauenkirche vor Zehntausenden Menschen stieß zweifelsohne das Tor zur Deutschen Einheit weit auf“, so CDU-Chef Christian Hartmann (43).

Als Möglichkeit schlug die CDU den Kulturpalast-Vorplatz vor.





Dirk Hilbert erinnert in seinem Eintrag an Kohls bedeutende Rede vor den 
Trümmern der Dresdner Frauenkirche.
Dirk Hilbert erinnert in seinem Eintrag an Kohls bedeutende Rede vor den Trümmern der Dresdner Frauenkirche.  © Eric Münch
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (58) und die CDU wünschen sich sogar einen "Helmut-Kohl-Platz" vor dem Kulti in Dresden.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (58) und die CDU wünschen sich sogar einen "Helmut-Kohl-Platz" vor dem Kulti in Dresden.  © Eric Münch

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