FC St. Pauli bangt nach Sieg um Torjäger Veerman

Hamburg - Wäre das bitter! Dem FC St. Pauli droht nach dem klaren 3:1-Heimsieg über den VfL Osnabrück der Ausfall von Top-Torjäger Henk Veerman.

St.-Pauli-Stürmer Henk Veerman jubelt über seinen Treffer zum 1:0.
St.-Pauli-Stürmer Henk Veerman jubelt über seinen Treffer zum 1:0.  © Axel Heimken/dpa

Der Niederländer ging nach einem Zweikampf in der 44. Minute zu Boden und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen.

"Ich habe mir die Schulter ausgekugelt", erklärte der 29-Jährige nach der Partie. Zwar hatten ihm die Vereinsärzte das Gelenk wieder eingerenkt, doch die Schmerzen und das Risiko waren in der Halbzeit einfach zu groß.

Seinen rechten Arm konnte Veerman nur noch eingeschränkt anheben, wie er in den Stadion-Katakomben zeigte. "Schmerzen habe ich jetzt aber keine mehr", schob er direkt nach.

Wie schlimm die Verletzung des achtfachen Saison-Torschützen wirklich ist, soll eine Untersuchung am Montagmorgen zeigen. Sein Trainer Jos Luhukay befürchtete aber Schlimmes. "Es sieht nicht gut aus", sagte er auf der Pressekonferenz.

Bis zu seiner Auswechslung war Veerman einer der besten Männer auf dem Platz. Das 1:0 erzielte er selbst, das 2:0 von Waldemar Sobota bereitete er vor.

Veerman glänzt nicht nur als Torschütze

"Beim Tor musste ich mich etwas kleiner machen", erklärte der 2,01 Meter große Schlaks. In der Anfangsphase habe die Mannschaft es sehr gut gemacht, die letzte halbe Stunde hingegen "müssen wir vergessen", sprach Veerman ganz klar die Defizite an.

Mit seinem Tor und dem Assist war der Niederländer persönlich "sehr zufrieden". "Aber ich glaube, wir alle haben es heute gut gemacht", erklärte er.

Nun hoffen Henk Veerman selbst und auch die Verantwortlichen, dass sich die Schulter-Verletzung als harmlos zeigt. Denn so leicht ist der 29-Jährige, der acht Treffer in nur 13 Partien erzielte, nicht zu ersetzen.

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