Streit eskaliert: Mann greift Opfer auf Toilette an und schlitzt ihm den Hals auf

Herford/Bielefeld - Weil ein 41-Jähriger einen anderen Mann im August 2018 mit einem Messer schwer verletzte und ihm zudem eine Schusswaffe in den Mund gesteckt haben soll, muss er sich nun vor dem Landgericht in Bielefeld verantworten.

Auf der Toilette sitzend wurde das Opfer angegriffen- (Symbolbild)
Auf der Toilette sitzend wurde das Opfer angegriffen- (Symbolbild)  © 123RF

Der Angeklagte soll am 5. August 2018 über den Balkon in die Wohnung des Opfers in Herford eingebrochen sein. Dort überraschte er diesen auf der Toilette sitzend und griff ihn sofort an.

Mit einem Jagdmesser fügte er dem Bewohner laut Angaben der Staatsanwaltschaft eine 15 Zentimeter lange und zwei Zentimeter tiefe Schnittwunde am Hals zu und prügelte zudem mit Fäusten und dem Griff einer Schusswaffe auf sein Opfer ein.

Mit den Worten "Mach das Maul auf" soll er den Überfallenden zudem gezwungen haben seinen Mund aufzumachen, um ihm anschließend den Lauf seiner Pistole hineinzustecken. Nachdem das Opfer gehorchte, drückte er dreimal ab, ohne das sich ein Schuss löste.

Hintergrund der brutalen Tat soll ein Beziehungsstreit gewesen sein. Der Beklagte ist der Ex-Freund der derzeitigen Freundin des Opfers und soll sich mit der Frau um das Sorgerecht eines gemeinsamen Kindes streiten.

Der Angeklagte teilte über seinen Anwalt Dirk Thenhausen mit, dass er sich beim Fortsetzungstermin am 18. Februar zu den Vorwürfen äußern werde.

Vor dem Landgericht in Bielefeld muss sich der Angreifer nun verantworten.
Vor dem Landgericht in Bielefeld muss sich der Angreifer nun verantworten.  © DPA

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