30-Jähriger soll Mädchen in Flüchtlingsheim vergewaltigt haben

Ein Flüchtling soll eine Zehnjährige in der Flüchtlingsunterkunft in Herford vergewaltigt haben.
Ein Flüchtling soll eine Zehnjährige in der Flüchtlingsunterkunft in Herford vergewaltigt haben.

Bielefeld/Herford - Es war eine grausame Vermutung, die im Juni viele entsetzte: Ein 30-jähriger Flüchtling soll in seiner Unterkunft in Herford ein zehnjähriges Mädchen sexuell missbraucht haben (TAG24 berichtete).

Die Polizei soll den schrecklichen Vorfall in der ehemaligen Harewood Kaserne erst verheimlicht haben, bis er dann doch an die Öffentlichkeit kam.

Der Mann aus Ghana muss sich seit Freitag für die mutmaßliche Tat vorm Landgericht Bielefeld verantworten.

Bis in den Januar hinein soll der Prozess gegen ihn laufen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 30-Jährigen unter anderem schweren sexuellen Missbrauch von Kindern vor.

Demnach soll der Angeklagte auf dem Gelände der Unterkunft auf insgesamt drei dort untergebrachte Mädchen getroffen sein.

Eines von ihnen soll er vergewaltigt haben. Zur Tatzeit des mutmaßlichen Missbrauchs war das Mädchen gerade einmal zehn Jahre alt.

"Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte zur Tatzeit unter einer paranoiden Schizophrenie litt", heißt es vom Landgericht Bielefeld. "Er soll die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben."

Nun will man den Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus unterbringen lassen.


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