Scheune brennt nieder: Feuerwehr rettet Tiere aus Flammenhölle

Heringsdorf - Schwerstarbeit für die Feuerwehr! Am Montagabend wurde bei einem Großbrand im ostholsteinischen Heringsdorf eine 2000 quadratmetergroße Scheune zerstört.

Die Feuerwehr bekämpft die Flammen.
Die Feuerwehr bekämpft die Flammen.  © Arne Jappe/Digitalfotografie Nyfeler

Schon von Weitem konnten die Einsatzkräfte die riesige Feuerwand sehen. Auf einem Ferienhof in Heringsdorf (Ostholstein) geriet eine Scheune aus noch ungeklärter Ursache in Brand.

Beim Eintreffen der Feuerwehr am Einsatzort stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Böige Winde erschwerte die Löscharbeiten, das Feuer wurde immer weiter in Richtung einer benachbarten Scheune, in der sich mehrere Pferde, Schafe und Kühe befanden, getrieben.

Die Flammen hatten bereits das Dach erfasst und fraßen sich durch den Giebel. Durch schnelles Eingreifen konnte die Feuerwehr eine Katastrophe verhindern. Alle Tiere wurden noch rechtzeitig gerettet.

"Wir konnten das Feuer durch einen massiven Wassereinsatz auf die bereits in Vollbrand stehende Scheune beschränken", erklärte Einsatzleiter Dennis Hopp.

Erschwerend kam hinzu, dass sich die Feuerwehrkräfte während der Löscharbeiten zurückziehen mussten. In der Scheune kam es zu Verpuffungen und Detonationen.

Immer wieder flammten neue Glutnester auf, nach und nach stürzten Teile des Daches ein. Erst mit Hilfe eines Baggers löschten die Einsatzkräfte die letzten Flammen. Anschließend wurde die Scheune eingerissen.

Wieso das Feuer auf dem Ferienhof am Montagabend ausbrach ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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