Fahrer missbraucht Rettungsgasse und sorgt für weiteren Unfall

Hermsdorf - Immer wieder predigen Rettungskräfte und Polizei, dass bei einem Stau nach einem Unfall eine Rettungsgasse gebildet werden soll. So vorbildlich geschehen am Mittwoch auf der A4. Ein dreister Autofahrer wollte sich dies jedoch zunutze machen und fuhr durch die gebildete Gasse und sorgte für den nächsten Unfall.

Es sei "so schön frei gewesen". Damit begründete der Mann seine Tat. (Symbolbild)
Es sei "so schön frei gewesen". Damit begründete der Mann seine Tat. (Symbolbild)  © DPA

Wie die Polizei am Donnerstag berichtete, missbrauchte ein 53-jähriger Autofahrer am Mittwoch eine Rettungsgasse und bekam prompt die Quittung dafür.

Auf der A4 Richtung Dresden war die Fahrbahn kurz vor dem Hermsdorfer Kreuz wegen Löscharbeiten voll gesperrt. "Kurz vor Aufhebung der 90-minütigen Vollsperrung kam ein 53-jähriger Autofahrer aus Leipzig auf die Idee, über die Rettungsgasse durch den Stau zu fahren", so ein Sprecher der Polizei.

Ungeschoren sollte der Mann jedoch nicht davonkommen, denn bei seinem dreisten Versuch stieß er mit zwei im Stau stehenden Autos zusammen. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch mussten zwei Autos abgeschleppt werden. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf 7500 Euro.

Bei der Befragung durch die Polizei gab der 53-jährige Mann eine aberwitzige Begründung an wie der Polizeisprecher erzählt: "Den Beamten gegenüber gab der Fahrer an, dass "es ja so schön frei gewesen" sei."

Für die dumme Idee erwartet den Mann nun ein Monat Fahrverbot, 320 Euro Bußgeld sowie zwei Punkte.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann der sein Auto wahrscheinlich erst mal eine Zeit lang stehen lassen kann. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann der sein Auto wahrscheinlich erst mal eine Zeit lang stehen lassen kann. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: DPA

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