Giftige Kobra noch immer verschwunden: Nun kommt eine Fachfirma ins Spiel

Herne - Die im nordrhein-westfälischen Herne entwischte Giftschlange ist auch am Mittwoch noch verschwunden.

Schlangenexperte Roland Byne ist auf der Suche nach der Kobra.
Schlangenexperte Roland Byne ist auf der Suche nach der Kobra.  © dpa/Caroline Seidel

Es gebe keine neuen Hinweise, sagte eine Sprecherin der Stadt am Morgen. Die Einsatzkräfte gehen weiter davon aus, dass das Tier noch im Mehrfamilienhaus ist.

Bei der Suche setzt die Stadt jetzt auf eine Fachfirma. Wie die Spezialisten genau vorgehen, werde im Laufe des Tages bekannt gegeben, sagte die Sprecherin. Die Experten seien in ähnlichen Fällen bereits tätig gewesen, hieß es.

Die Schlange, eine hochgiftige Monokelkobra mit einer geschätzten Länge von mindestens 1,40 Metern, war am Sonntag im Treppenhaus von einer Bewohnerin entdeckt worden.

Die Stadt vermutet, dass die Kobra aus der Wohnung eines Mieters stammt, in der dieser rund 20 Giftschlangen hielt. Ihm wurde die Haltung der Schlangen mittlerweile untersagt. Der Mann hatte nach Angaben der Stadt Herne bestritten, dass die Kobra aus seinen Beständen stammt.

Das Mehrfamilienhaus und drei weitere Häuser wurden aus Sicherheitsgründen am Sonntag evakuiert. Dreißig Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

In und vor den Häusern wurde Mehl verstreut, um zu sehen, ob die Schlange darin Spuren hinterlässt.
In und vor den Häusern wurde Mehl verstreut, um zu sehen, ob die Schlange darin Spuren hinterlässt.  © dpa/Caroline Seidel

Titelfoto: dpa/Caroline Seidel, 123RF/Supachai Larpworakitcha

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