Herthas Köpke trifft wieder auf Ex-Verein Aue: Folgt dann der Durchbruch?

Berlin/Aue - Es war sicherlich nicht die leichteste Spielzeit seiner Karriere. Nach einem eher frustrierenden Jahr in Berlin geht es für Pascal Köpke heute in die alte Heimat. Um 18 Uhr trifft Hertha BSC auf den FC Erzgebirge Aue.

Pascal Köpke wechselte aus Aue nach Berlin.
Pascal Köpke wechselte aus Aue nach Berlin.  © DPA

Scheinbar alle Jahre wieder testet Bundesligist Hertha BSC gegen den FC Erzgebirge Aue. Für Pascal Köpke ist dieses Vorbereitungsspiel eine besondere Wiederholung der Begegnung, die im November 2018 schonmal stattfand.

Passend zu seiner Historie traf er für die Alte Dame im letzten Aufeinandertreffen zum 1:1-Endstand.

Köpke bewertete anschließend: "Sportlich gesehen war es ein guter Test. Für mich war es obendrein schön auf die alten Kollegen zu treffen." Traurig, aber wahr: Das Tor gegen den FCE blieb bisher das letzte im Hertha-Dress.

Ein wenig wehmütig blickte der Stürmer im letzten Jahr in die Vergangenheit im Erzgebirge: "Ich hatte zweieinhalb schöne Jahre in Aue."

Der gebürtige Hanauer absolvierte für die Veilchen 86 Partien in denen er an 43 Toren beteiligt war. Aufgrund seiner starken Leistungen weckte er das Interesse einiger Bundesligisten, von denen Hertha BSC den Transfer-Zuschlag bekam.

Innerhalb der letzten Saison wurde immer wieder Köpkes Schritt nach Berlin thematisiert, ob der Weg in die Hauptstadt richtig oder falsch war. Der Sohn von Weltmeister Andreas bewertet in der "B.Z.": "Ich bereue diesen Schritt keine Sekunde. Es war klar, dass es am Anfang nicht leicht wird."

Neuzugänge blieben unter ihren Erwartungen: Lukas Klünter (l.) und Pascal Köpke (r.).
Neuzugänge blieben unter ihren Erwartungen: Lukas Klünter (l.) und Pascal Köpke (r.).  © DPA

Nach einer Spielzeit in Berlin kommt es nun zur Neuauflage und TAG24 stellt sich erneut die Frage, ob Köpke endlich den Durchbruch bei der Hertha schafft.

Mit Blick auf die abgelaufene Spielzeit kommt der Ex-Nürnberger auf sieben Einsätze, in denen er ein Assist gegen den FC Augsburg geben konnte. An seiner Trainingsleistung lag es nicht, dass der Ex-Auer so wenig spielte, wie Ex-Trainer Pal Dardai immer wieder mit schlechtem Gewissen zugab.

In der B.Z. bewertete Köpke schmunzelnd: "Ich finde es gut, dass er wenigstens ein schlechtes Gewissen hat. Das zeigt ja, dass ich gut trainiere. Ich versuche, ihm durch gute Leistungen im Training seine Entscheidung schwer zu machen."

"Wenn man aus der zweiten Liga kommt, kann man keinen Stammplatz-Anspruch haben. Aber man hofft natürlich auf ein paar mehr Einsätze oder Kader-Nominierungen. Das ist auch mein Anspruch."

Mit Oldie-Knipser Vedad Ibisevic und Sturm-Hoffnung Davie Selke stehen zwei weitere Stürmer im Kader der Berliner und lassen die Einsatzzeiten von Köpke gering erscheinen. Entscheidend wird sein, ob Ante Covic in einem möglichen 4-3-3-System Köpke als Außenstürmer umfunktioniert. Diese Position spielte er teilweise in Aue und Unterhaching, könnte der mögliche Durchbruch sein.

Vielleicht darf Köpke sich schon am heutigen Abend in dieser Rolle präsentieren. Im Livestream von "Sport im Osten" könnt ihr die Partie verfolgen und bei TAG24 im Spielbericht nachlesen.

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