Wegen Stadtderby: Erste Streitigkeiten zwischen Hertha und Union?

Berlin - Hertha BSC würde gerne das Stadtderby gegen Bundesliga-Neuling Union Berlin am 09. November austragen - zum 30. Jubiläum des Mauerfalls.

Herthas Ronny beim letzten Aufeinandertreffen gegen Unions Christoph Menz.
Herthas Ronny beim letzten Aufeinandertreffen gegen Unions Christoph Menz.  © DPA

"Wir fänden, der 9. November wäre ein fantastischer Tag für das Berliner Derby", erklärte ein Mitarbeiter von Hertha BSC der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Tags darauf hat sich nun auch Union zu Wort gemeldet.

Die Köpenicker haben darauf keine Lust! "Uns ist der Gedenktag zum #Mauerfall zu wichtig, wir wollen an diesem historischen Tag nicht Fußball spielen", schrieb der Verein auf seiner Facebook-Seite.

Hertha BSC hatte am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur die Beantragung dieser Ansetzung bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) bestätigt. Die DFL veröffentlicht am 28. Juni die Spielpläne für die neue Saison, die am 16. August mit dem Spiel des Meisters Bayern München eröffnet wird.

Trotz des geschichtsträchtigen Datums muss die Liga auch weitere Faktoren beleuchten, ob ein Derby am Tag des Mauerfalls ausgetragen werden könnte. Dazu gehören Gespräche mit der Polizei und der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS), die die Sicherheit gewähren müssen. Auch die Kommunen und Stadionbetreiber müssen zunächst befragt werden.

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