Arteta rechnet nicht mit Xhaka-Wechsel: Holt Hertha Dortmunds Dahoud?

Berlin - Den ersten Neuzugang konnte Hertha BSC bereits am Neujahrstag präsentieren. Santiago Ascacibar wechselt vom VfB Stuttgart an die Spree. Es könnte nicht der einzige Winter-Transfer bleiben. Jürgen Klinsmann treibt den Umbruch bei den Berlinern weiter voran.

Der von Hertha umworbene Granit Xhaka bedankt sich nach dem 2:0 über Manchester United bei den Fans.
Der von Hertha umworbene Granit Xhaka bedankt sich nach dem 2:0 über Manchester United bei den Fans.  © Paul Terry/CSM via ZUMA Wire/dpa

Während Ondrej Duda den Verein in der Winterpause verlassen möchte, fällt in Berlin vor allem ein Name: Granit Xhaka!

Zwischen dem Hauptstadt-Klub und dem Schweizer soll bereits alles klar sein. Jetzt geht es nur noch um die Ablöse - oder bleibt der 27-Jährige doch in London?

Die Worte von Mikel Arteta werden den Hertha-Fans sicher nicht gefallen. Der Trainer des FC Arsenal rechnet nicht mit einem Wechsel nach Berlin.

"Ich denke, dass er bleiben wird", sagte der 37-Jährige nach dem 2:0 über Manchester United. Xhaka habe ihm dies versichert. "Er ist ein großartiger Fußballspieler. Für die Art, wie wir spielen wollen, gibt es nicht viele, die seine Qualität am Ball haben, seine Pässe. Deshalb bin ich froh, dass ich ihn habe."

Sollte Xhaka tatsächlich bei den Gunners bleiben, rückt ein anderer Bundesliga-Profi in den Fokus: Mahmoud Dahoud! 2017 wechselte der Deutsch-Syrer von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund. Beim BVB wartet der 24-Jährige aber weiterhin auf seinen Durchbruch.

In dieser Saison reichte es in der Liga nur zu sechs Einsätzen. Laut "Sport Bild" ist der U21-Europameister von 2017 gesprächsbereit. Dennoch scheint ein Winter-Transfer nach dem Verkauf von Julian Weigl, an dem auch Hertha interessiert war, unwahrscheinlich. Mit den derzeit verletzten Thomas Delaney, Axel Witsel und Julian Brandt hätte Trainer Lucien Favre ohne Mo Dahoud nur noch drei Spieler für das zentrale Mittelfeld.

Kein Thema mehr hingegen scheint Max Meyer zu sein. Der ehemalige Schalker spielt bei Crystal Palace keine Rolle mehr. Noch vor anderthalb Jahren bemühte sich Hertha um die Dienste des 24-Jährigen. Das hat sich der Sport Bild zufolge nun geändert.

Dortmunds Mahmoud Dahoud (r) und Bremens Leonardo Bittencourt kämpfen um den Ball.
Dortmunds Mahmoud Dahoud (r) und Bremens Leonardo Bittencourt kämpfen um den Ball.  © Marius Becker/dpa

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