Rückfall oder Wende? Hält der Klinsi-Effekt bei Hertha auch gegen Leverkusen?

Berlin - Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt. Gegen den SC Freiburg konnte Jürgen Klinsmann den ersten Dreier als Trainer von Hertha BSC bejubeln. Der jüngste Positivtrend soll auch beim vorletzten Spiel des Jahres gegen Bayer Leverkusen (18.30 Uhr/Sky) beibehalten werden.

Jürgen Klinsmann gibt Anweisungen am Spielfeldrand.
Jürgen Klinsmann gibt Anweisungen am Spielfeldrand.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Mit dem so wichtigen Heimsieg konnten die Berliner ihren Negativlauf von sieben sieglosen Spielen beenden und sich im Abstiegskampf etwas Luft verschafft.

Mit 15 Punkten und nur drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz bleibt die Situation aber weiter angespannt. Wie schon beim jüngsten Heimsieg gegen die Freiburger dürfte Hertha wieder vermehrt auf eine kompakte Defensive setzen.

"Sie sind unglaublich variabel im Spielaufbau. Sie können über die Flügel kommen, sie können durch das Zentrum kombinieren. Sie nutzen die kleinsten Räume, um da durchzuspielen. Da wird es noch wichtiger sein, sich gegenseitig zu unterstützen", warnt Co-Trainer Alexander Nouri vor Leverkusen, die nach dem verloren Derby gegen den 1. FC Köln auf Wiedergutmachung aus sind.

Für Hertha bedeutet das, dass man Leidensfähigkeit mitbringen müsse. "Du musst füreinander fighten, die Meter machen. Es ist elementar, dass du sehr kompakt stehst und die Räume eng hältst."

Personell besitzt Cheftrainer Jürgen Klinsmann die komplette Auswahl für das Duell mit der Werkself. Spannend dürfte es sein, welchem Hertha-Star es diesmal erwischt. Vor Namen schreckt der ehemalige Bundestrainer nicht zurück. Zuletzt saß Niklas Stark nur auf der Bank. Spielmacher Ondrej Duda musste bei der U23 ran.

Die Mannschaft bejubelt den Führungstreffer von Vladimir Darida.
Die Mannschaft bejubelt den Führungstreffer von Vladimir Darida.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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