Hertha-Coach Dardai läutet den Abstiegskampf ein: "Jeder sieht, wo wir stehen"

Es kommen harte Zeiten auf Pal Dardai zu.
Es kommen harte Zeiten auf Pal Dardai zu.

Berlin - Trotz des glücklichen Punktgewinns beim FC Augsburg (TAG24 berichtete) steckt Hertha BSC aus Sicht von Trainer Pal Dardai (41) in der schwierigsten Phase seit drei Jahren.

"Jeder sieht, wo wir stehen. Es ist eng", erklärte der Chefcoach des Berliner Fußball-Bundesligisten angesichts von nur noch drei Punkten Abstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

"Natürlich kann man auch nach vorne kommen, wenn man eine Siegesserie hinbekommt", sagte Dardai am Montag: "Aber wenn man nach hinten schaut, sieht das nicht gut aus."

Am Mittwoch (20.30 Uhr) gegen Hannover 96 entscheidet sich mit, wie die kommenden Wochen für den Hauptstadtclub laufen werden. "Dadurch ist es ein wichtiges Heimspiel", sagte Dardai: "Wir müssen uns in kurzer Zeit steigern." Bis zur Winterpause will der Ungar 21 Punkte auf dem Konto haben, jetzt sind es 18. Nach Hannover wartet noch RB Leipzig.

Im November und Dezember holte Hertha in fünf Ligaspielen nur einen Sieg, in der Europa League kam das Aus. Die Spieler des Tabellenzwölften wirken körperlich und mental ausgelaugt, Spielwitz und Ideen fehlen.

"Jetzt ist eine Situation, in der du gewinnen musst. Wenn du nicht gewinnst, stehst du auf einer Position, die sich keiner wünscht", betonte Dardai und zog eine Parallele zu seiner ersten Saison als Chefcoach, als Hertha bis zum Schluss um den Klassenverbleib bangen musste. "Wir wissen, wie schwer es war mit den Jungs vor drei Jahren."


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