Hertha BSC ringt Borussia Mönchengladbach ein Remis ab!

Berlin - Defensiv stabil! Hertha BSC hat auch gegen Borussia Mönchengladbach aufsteigende Form gezeigt. Ansehnlich war die lahme Nullnummer vor 51.200 Zuschauern im Berliner Olympiastadion gegen den Tabellenzweiten aber bis auf wenige Highlights nicht.

Umzingelt von Gegenspielern: Herthas Flügelflitzer Javairo Dilrosun (M.) versucht, den Ball zu behaupten.
Umzingelt von Gegenspielern: Herthas Flügelflitzer Javairo Dilrosun (M.) versucht, den Ball zu behaupten.  © dpa/Andreas Gora

Herthas Trainer Jürgen Klinsmann wechselte nach dem 1:0-Sieg bei Bayer 04 Leverkusen gezwungenermaßen einmal aus. Eduard Löwen ersetzte den gesperrten Marko Grujic (5. Gelbe Karte).

Nach tempoarmem und verhaltenem Beginn hatte der einzige Neue in Herthas Startelf auch die erste Großchance - bezeichnenderweise durch eine Standardsituation. Löwen zirkelte den Ball zwar aus 26 Metern halblinker Position wunderschön über die VfL-Mauer, traf aber nur die Latte (22.)!

Drei Minuten zuvor hatte Dodi Lukebakio aus guter Position knapp drüber geköpft, in der 28. Minute nahm der schussgewaltige Angreifer auf der rechten Seite Tempo auf, zog in die Mitte und schlenzte das Leder aus 17 Metern halbrechter Position um Zentimeter am langen Pfosten vorbei - erneut Glück für Gladbach!

Doch anschließend verflachte die Begegnung wieder und spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Beiden Teams war der Respekt voreinander anzumerken, weshalb die Akteure das Risiko scheuten. Das wiederum hatte einen zähflüssigen Verlauf zur Folge, der nur selten von einem Highlight unterbrochen wurde.

So wie in der 39. Minute, als Keeper Rune Jarstein gegen Borussen-Stürmer Marcus Thuram erstmals parieren musste.

Hertha BSC übersteht kurze Drangphase von Borussia Mönchengladbach

Herthas Javairo Dilrosun (r.) im artistischen Duell mit Gladbachs Marcus Thuram.
Herthas Javairo Dilrosun (r.) im artistischen Duell mit Gladbachs Marcus Thuram.  © dpa/Soeren Stache/dpa-Zentralbild

Im ersten Abschnitt ereignete sich dann auch aufgrund Herthas starker Defensivleistung nichts mehr, weshalb es zur Halbzeit beim torlosen Remis blieb.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild anfangs nicht. Doch in der 58. Minute spielte Gladbach über drei Stationen mal schnell nach vorne, sodass Alassane Plea frei vor Jarstein auftauchte, mit seinem laschen, unplatzierten Abschluss aber am Torwart der Alten Dame scheiterte.

Danach ruckte der Tabellenzweite kurzzeitig an und sorgte mehrfach für Gefahr im Hertha-Strafraum.

Doch der Druck ebbte nur wenige Minuten später wieder ab und so hatte Hertha wieder die ein oder andere Chance.

Genutzt wurden diese Möglichkeiten aber nicht, weshalb bis zum Ende kein Tor fiel und es beim 0:0 blieb.

Auf Hertha wartet nach der Winterpause gleich ein großes Highlight: Am 19. Januar (15.30 Uhr) gastiert der FC Bayern München in Berlin.

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