Boyata winkt Bundesliga-Debüt: Diesem Hertha-Star droht die Bank

Berlin - Gerade mal drei Spieltage ist die Bundesligasaison alt und schon steht Hertha BSC unter Druck. Im Kellerduell bei Mainz 05 wollen die Berliner ihre Sieglos-Serie beenden.

Dedryck Boyata beim Lauftraining mit Athletik-Trainer Hendrik Vieth.
Dedryck Boyata beim Lauftraining mit Athletik-Trainer Hendrik Vieth.  © Soeren Stache/dpa

Nach zwei 0:3-Pleiten nacheinander und nun schon acht Gegentoren, hatte Ante Covic bereits vor der Länderspielpause Veränderungen angekündigt.

"Wir wünschen uns insgesamt einen anderen Auftritt", sagte Manager Michael Preetz bei der Pressekonferenz vor dem Spiel. Der Fokus liegt dabei vor allem auf die überraschend wacklige Defensive. Die Berliner sollen wieder kompakter auftreten.

Helfen soll dabei Neuzugang Dedryck Boyata. Dem belgischen WM-Fahrer winkt sogar sein Startelf-Debüt. Nach seiner Verletzungspause konnte der 28-Jährige endlich wieder mit der Mannschaft trainieren und hinterließ einen starken Eindruck. Wie der Verein am Freitag bekannt gab, steht er erstmals im Kader.

Gut möglich, dass Covic auf die Abwehrschwäche mit einer Dreierkette reagiert - mit Niklas Stark, Jordan Torunarigha und Dedryck Boyata. Karim Rekik bliebe damit nur ein Platz auf der Bank - ebenso wie Lukas Klünter, der in den drei Spielen durchaus überzeugen konnte. Last-Minute-Einkauf Marius Wolf dürfte im 3-5-2-System allerdings den Vorzug vor dem Ex-Kölner erhalten. Schon bei Eintracht Frankfurt konnte Wolf als Schienenspieler auf der rechten Seite überzeugen.

Auch im Sturm deuten sich Veränderungen an. Mit der Doppelspitze Davie Selke und Dodi Lukebakio bekommt Covic ordentlich Speed im Angriff. Routinier Vedad Ibisevic sitzt dann ebenfalls zunächst nur auf der Bank.

Hertha ist mit nur einem Punkt Vorletzter. Nur ein Team ist noch schlechter als die Alte Dame: Gegner Mainz 05. Der Tabellenletzte hat als einziger Bundesligist noch keinen Punkt auf dem Konto.

Vedad Ibisevic bejubelt seinen Treffer zum 2:0 im DFB-Pokal.
Vedad Ibisevic bejubelt seinen Treffer zum 2:0 im DFB-Pokal.  © dpa/Daniel Karmann

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