Hertha-Manager trotz Dynamo-Fan-Invasion sicher: "Blau-Weißen werden lauter sein"

Berlin - Es ist angerichtet! Hertha BSC erwartet am Mittwochabend (20.45 Uhr) gegen Dynamo Dresden einen echten Pokalkracher. Die Berliner rechnen mit etwa 70.000 Zuschauer. Allein aus Dresden werden bis zu 35.000 Fans erwartet. Dem Bundesligisten droht ein Auswärtsspiel im eigenen Wohnzimmer.

Hertha-Manager Michael Preetz glaubt an eine Heimspielatmosphäre gegen Dynamo Dresden.
Hertha-Manager Michael Preetz glaubt an eine Heimspielatmosphäre gegen Dynamo Dresden.  © Andreas Gora/dpa

Auch wenn die Hertha-Fans im Olympiastadion womöglich in der Unterzahl sein werden, glaubt Michael Preetz an eine Heimspielatmosphäre.

"Ich bin mir sicher, egal wie viele Gelb-Schwarze kommen, dass die Blau-Weißen lauter sein werden und dafür sorgen, dass es ein richtiges Heimspiel wird", erklärte Preetz.

Nur drei Tage später wartet auf die Hertha-Fans das nächste Highlight: das Stadtderby bei Union Berlin!

Das Duell mit dem Stadtnachbarn sei aber im Verein und bei den Spielern kein Thema.

"Wenn du in der 2. Runde des DFB-Pokals ein Heimspiel hast, willst du auch weiterkommen", sagte Ante Covic auf der Pressekonferenz und betonte: "Wir beschäftigen uns nicht mit anderen Dingen als dem Pokalspiel. Es geht ausschließlich darum - und da sind wir alle gute beraten - die Konzentration auf Mittwoch zu legen."

Verzichten muss er dabei auf Abwehrrecke Dedryck Boyata. Doch auch so wird es nach dem 2:3 gegen Hoffenheim Veränderungen geben. "Der ein oder andere wird mit Sicherheit eine Pause bekommen. Wir haben einen großen, guten Kader", kündigte der Coach an. Ob Keeper Thomas Kraft im Pokal sein Saisondebüt wird, ließ Covic trotz mehrfacher Nachfrage offen.

Womöglich könnte aber Routinier Salomon Kalou mal wieder von Anfang an spielen. Der Ivorer, der zuletzt vier Spiele in Folge 90 Minuten lang auf der Bank saß, kam gegen Hoffenheim nach 64 Minuten. Fünf Minuten später war Herthas Nummer 8 zur Stelle und jagte den Ball zum zwischenzeitlichen 2:2 ins Netz. "Er wird für uns in dieser Saison noch wichtig, das habe ich immer gesagt. Er hat etwas, was man nicht lernen kann", sagte Preetz dem "Kicker."

Mit Zweitligist Dynamo Dresden kommt ein auf dem Papier machbarer Gegner. Dynamo kassierte gegen Arminia Bielefeld die vierte Pleite in Serie und steckt mitten im Abstiegskampf. Unterschätzen wollen die Herthaner die Sachsen aber keinesfalls. "Diese Pokalrunde ist sehr gefährlich, weil der Gegner mit einem einzigen Spiel einen Stimmungswechsel schaffen kann."

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