Remis in Frankfurt: Hertha kann gegen müde Eintracht nicht gewinnen!

Frankfurt/Berlin - Hertha BSC kann nicht mehr gewinnen. Gegen müde Frankfurter gelang der Mannschaft von Pal Dardai wieder kein Sieg. Am Ende trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht mit 0:0.

Auf schwierigem Geläuf kam Hertha besser in die Partie.
Auf schwierigem Geläuf kam Hertha besser in die Partie.  © DPA

Pal Dardai tauschte nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Hannover auf drei Positionen aus.

Für Matthew Leckie kam der zuletzt suspendierte Valentino Lazaro in die Startelf, Maximilian Mittelstädt ersetzte Marko Grujic (Gelbsperre) und Fabian Lustenberger startete für den verletzten Abwehrboss Niklas Stark (Gelbsperre/Verletzung).

Die Blau-Weißen wollten nach sechs Spielen ohne Erfolg endlich wieder einen Sieg feiern.

Hertha startete ordentlich, ließ wenig zu und versuchte die Eintracht früh im Spielaufbau zu stören.

Nach 15 Minuten konnte die Hertha erstmals Gefahr ausstrahlen. Eine Flanke von Marvin Plattenhardt landete auf der Brust von Vedad Ibisevic, der einen Frankfurter vernaschte und abschloss. Sein Schuss wurde noch rechtzeitig von Hinteregger geblockt.

Die Eintracht meldete sich nach 20 Minuten erstmals im Berliner Strafraum. Nach Ballverlust von Mittelstädt kam Rebic aus 15 Metern überraschend zum Abschluss und scheiterte an Rune Jarstein.

Trotz weniger Großchancen entwickelte sich nun ein tolles Bundesliga-Spiel, in dem Hertha fast der Führungstreffer gelang. Lukas Klünter bediente Ibisevic, der am zweiten Pfosten den Ball aus unerklärlichen Gründen am leeren Tor vorbei köpfte.

Hertha war teilweise die bessere Mannschaft.
Hertha war teilweise die bessere Mannschaft.  © DPA

In der 33. Minute hätte wiederum die Eintracht das mögliche 1:0 auf dem Fuß, aber Rebic scheiterte aus drei Metern am überragenden Jarstein.

Zum Ende der ersten Hälfte entwickelte Frankfurt einen Hauch der Spielfreude, die sie in den letzten Wochen zeigten. Trotzdem ging es torlos in die Halbzeit, weil Hertha nichts weiter anbrennen ließ.

Als Schiedsrichter Sven Jablonski die zweite Hälfte anpfiff, dauerte es, bis die Partie wieder Fahrt aufnahm.

Doch Hertha kam besser aus der Halbzeit, konnte nach ungefähr 55 Minuten die Hausherren erstmals am eigenen Strafraum festnageln.

Eine Ecke der Hertha klärte die Eintracht zu kurz, sodass Rekik an der Kante des Strafraums zum Abschluss kam. Frankfurts Trapp lenkte den flachen Schuss mit den Fingerspitzen am Tor vorbei.

Anschließend gelang beiden Mannschaften nicht mehr viel.

Ein Abschluss von Frankfurts De Guzman landete weit über dem Tor der Gäste (73.). Generell war der Auftritt der Hausherren von einer gewissen Müdigkeit geprägt. Eine fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichters sorgte dann nochmal für Spannung. Herthas Klünter sah nach einem leichten Trikot-Zupfer im Mittelfeld die zweite gelbe Karte und musste das Spielfeld verlassen, dennoch gehörte der Rechtsverteidiger zu den Stärksten (81.).

Trotz der personellen Überlegenheit konnte sich Frankfurt keine Großchance mehr erarbeiten, sodass letztendlich das Unentschieden für beide Seiten in Ordnung geht. Obwohl Skjelbred mit der Schlussminute nochmals vor dem Tor der Frankfurter auftauchte, aber am starken Trapp scheiterte. Wieder 0:0!

Während Hertha BSC fest im Tabellen-Niemandsland steckt, verliert die Eintracht zwei wichtige Punkte im Kampf um die Champions League-Plätze.

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