"Sterbender Schwan": Hertha-Manager schimpft über Bayern-Star Lewandowski!

Berlin/München - Nach der bitteren Niederlage in München hadert Hertha BSC mit der Ausgang der Partie. Besonders eine Szene bringt Manager Michael Preetz auf die Palme.

Michael Preetz (r.) wirft Robert Lewandowski (l.) Schauspielerei vor. (Bildmontage)
Michael Preetz (r.) wirft Robert Lewandowski (l.) Schauspielerei vor. (Bildmontage)  © DPA

Es war der Knackpunkt einer spannenden Partie zwischen dem Rekordmeister und der alten Dame.

In der 77. Minute der Partie zeigte Schiedsrichter Harm Osmers (34) dem der Hertha-Innenverteidiger Karim Rekik (24), die rote Karte. Ob berechtigt oder unberechtigt, wird momentan kontrovers diskutiert.

In einem harten Zweikampf ging der Niederländer mit Robert Lewandowski zu Boden. Beim Aufstehen traf der Pole Rekik im Gesicht, der daraufhin Lewandowski umstieß.

Für Herthas Manager Michael Preetz ist die Situation klar. Deshalb wirft er dem Bayern-Star vor: "Im Leben keine Rote Karte. Da muss man mal in Köln nachfragen, was da im Keller los war. Lewandowski hat das ganze Spiel auf dem Boden gelegen, den sterbenden Schwan gespielt. Ein Spieler seiner Klasse hat das nicht nötig."

Rekik war sich keiner Schuld bewusst: "Aus meiner Sicht sind wir beide zusammen zu Boden gegangen. Nachdem er mich mit seinem Schuh im Gesicht getroffen hatte, bin ich schnell wieder aufgestanden, er ist in mich hineingelaufen und ich habe ihn mit einem Arm aufgehalten. Ich habe ihn aber nicht mit der Hand oder meinem Kopf geschlagen.

"Ich bin eine ehrliche Person: Hätte ich das getan, hätte ich allen zugestimmt, dass das eine Rote Karte gewesen wäre." Der Niederländer fügte in der Mixed-Zone hinzu: "Lewandowski geht zu Boden wie Mike Tyson.“

Knackpunkt: Die rote Karte für Karim Rekik besiegelt die Niederlage der Hertha.
Knackpunkt: Die rote Karte für Karim Rekik besiegelt die Niederlage der Hertha.  © DPA

Das "Opfer" äußerte sich ebenfalls und legt sich fest: "Eine klare Rote Karte. Er hat mich genau gesehen und geht dann gezielt hin."

Auch während der Sky-Konferenz-Übertragung diskutierten die Kommentatoren Frank Buschmann und Christoph Metzelder mit Schiri-Experten Peter Gagelmann ausgiebig.

Während der Referee-Experte auf rote Karte plädierte, waren sich "Buschi" und "Metze" einig - Kein Platzverweis!

Fraglich bleibt, ob die Hinausstellung von Rekik Einfluss auf den Ausgang des engen, spannenden Spiels gehabt hätte.

Denn Bayern zeigt diese Saison große Schwächen ihre Führungen ins Ziel zu bringen. Allerdings ist Hertha derzeit nicht bekannt für späte Tore.

Letztlich ist Fußball kein Spiel der Konjunktive Bayern spielte der Platzverweis voll in die Karten. Nach dem Sieg ist der Rekordmeister mit Tabellenführer Borussia Dortmund nun punktgleich. In Berlin muss Rekik mindestens gegen den FSV Mainz 05 ersetzt werden. Der Niederländer wünscht sich eine milde Bestrafung: "Ich hoffe, ich werde nur für ein Spiel gesperrt."

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