Hertha will Bayern ärgern: Mach's noch einmal, Dodi!

Berlin - Mit "brutaler Vorfreude" reist Herthas Trainer Ante Covic bei seiner Bundesliga-Premiere zum FC Bayern München (20.30 Uhr/ZDF/DAZN). Der Bundesliga-Elfte der Vorsaison muss zur Saisoneröffnung zum Meister - die Favoritenrolle ist klar verteilt.

Dodi Lukebakio konnte gegen Bayern drei Tore erzielen.
Dodi Lukebakio konnte gegen Bayern drei Tore erzielen.  © Matthias Balk/dpa, Daniel Karmann/dpa

Doch die Statistik macht Mut: Hertha entwickelte sich zu einem gewissen Angstgegner. Von den jüngsten fünf Partien haben sie gegen die großen Bayern nur eine verloren. Zuletzt konnten sie im Olympiastadion 2:0 gegen die Münchener gewinnen, in der Rückrunde setzte es eine denkbar knappe 0:1-Niederlage.

Zudem haben die Berliner einen Bayern-Schreck in ihren Reihen: Dodi Lukebakio. Der Belgier wechselte für rund 20 Millionen Euro vom FC Watford zu Hertha BSC.

An den 24. November 2018 dürfte sich der 21-Jährige noch lange erinnern. Beim 3:3 in München konnte der ehemalige Düsseldorf-Profi alle drei Tore erzielen und stürzte den FCB in eine tiefe Krise. Nun kehrt Herthas Rekordeinkauf zurück in die Allianz Arena. "Natürlich will man so oft wie möglich solche Momente erleben", sagte Lukebakio bei seiner Vorstellung.

Bereits beim 5:1-Pokalerfolg in Eichstätt konnte der Flügelflitzer sein Debüt im Hertha-Dress feiern. Folgt nun sein Startelf-Debüt? "Dodi wird für uns ein Unterschiedsspieler sein", bemerkte Covic.

Durch die U21-EM hat Lukebakio noch etwas Rückstand, im Training hinterlässt er aber einen immer stärkeren Eindruck. Ob der Stürmer gleich von Beginn an ran darf oder von der Bank kommt, wollte Covic nicht verraten. Nur so viel: "Diese drei Tore blieben zweifelsohne in Erinnerung. Alle 20 Spieler, die wir mitnehmen werden in der Lage sein, in München zu spielen. In welcher Konstellation wir dann spielen werden, wird sich noch zeigen."

Wie erwartet, hat Lukebakio die Reise nach München angetreten - genauso wie Maximilian Mittelstädt. Hinter Herthas Linksverteidiger stand noch ein Fragezeichen. Der U21-Nationalspieler musste wegen einer Zehenblessur zuletzt passen. Nun scheint Mittelstädt wieder fit und bereit zu sein.

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