Hertha BSC mit glänzendem Heimsieg! Alte Dame trotzt VAR und triumphiert gegen Düsseldorf

Berlin - Zweiter Heimsieg! Hertha BSC hat zum Auftakt des 7. Spieltags in der 1. Bundesliga mit 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf gewonnen.

Hatte viel zu lachen: Vedad Ibisevic traf für Hertha BSC zum 1:1-Ausgleich. Es war bereits sein 123. Bundesliga-Tor!
Hatte viel zu lachen: Vedad Ibisevic traf für Hertha BSC zum 1:1-Ausgleich. Es war bereits sein 123. Bundesliga-Tor!  © Soeren Stache/dpa

Die Gäste gingen in einem packenden Bundesliga-Spiel durch einen verwandelten Elfmeter Rouwen Hennings in Führung (32. Spielminute).

Kurz darauf glich Herthas Kapitän Vedad Ibisevic zum 1:1 aus (37.). Holland-Rakete Javairo Dilrosun sorgte kurz vor Pausenpfiff für den 2:1-Führungstreffer (41.), ehe Vladimir Darida vor 37.128 Zuschauern im Olympiastadion für den 3:1-Endstand sorgte (62.).

Nach dem souveränen 4:0-Auswärtserfolg gegen den 1. FC Köln veränderte Ante Covic seine Mannschaft lediglich auf einer Position. Für Davie Selke rutschte der Kapitän Ibisevic ins Team.

Von Anpfiff weg waren die Hausherren das spielbestimmende Team, immer wieder brachten die schnellen Außenspieler Dilrosun und Marius Wolf die Fortuna-Defensive ins Wackeln. Dennoch blieb die Anfangsviertelstunde torlos.

Die erste Strafraum-Szene der Gäste wurde gleich zur ersten Schrecksekunde der Hertha.

Nach einem durchaus mutigen Einsteigen von Maximilian Mittelstädt spitzelte der Linksverteidiger die Kugel vorm einschussbereiten Lewis Baker weg. Der Engländer fiel und gestikulierte.

Rouwen Hennings bringt Fortuna Düsseldorf in Führung, Vedad Ibisevic gleicht für Hertha BSC aus

Für Fortuna-Coach Friedhelm Funkel war es keine schöne Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.
Für Fortuna-Coach Friedhelm Funkel war es keine schöne Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Schiedsrichter Martin Pedersen entschied auf Ecke, bekam dann aber ein Zeichen aus Köln - Videobeweis (28. Spielminute)!

Anders als die Fans es erwarteten, revidierte er seine Entscheidung - im Sinne der Hausherren. Aus einer Fortunen-Ecke wurde Abstoß für Hertha.

Nicht mal drei Minuten später gab es wieder ein Signal aus der Domstadt. Diesmal kam Dedryck Boyata im Zweikampf zu spät, traf Oliver Fink am Fuß und brachte ihn zu Fall.

Erneut schaute sich Pedersen die TV-Bilder an und entschied auf Strafstoß. Hennings nutzte die Chance und schob eiskalt ins linke Eck (32.). 0:1 aus Sicht der Alten Dame.

Doch die Covic-Elf zeigte sich unbeeindruckt und glich wenig später aus. Nach feiner Hereingabe von Wolf stand der "Vedator" Ibisevic goldrichtig und erzielte mit seinem Tor zum 1:1 seinen dritten Saisontreffer (37.).

Der Hertha-Zug war fortan nicht zu stoppen. Ein glänzender Spielzug über Ibisevic und Dilrosun fand fast wieder das Tor der Fortuna, doch Herthas Hölland-Rakete schoss über das Tor (40.) und übersah den völlig freistehenden Wolf, der völlig ausrastete.

Javairo Dilrosun und Vladimir Darida schießen Hertha BSC zum Heimsieg

Spiel gedreht: Javairo Dilrosun (Dritter von links) brachte Hertha BSC noch vor der Pause mit 2:1 in Führung.
Spiel gedreht: Javairo Dilrosun (Dritter von links) brachte Hertha BSC noch vor der Pause mit 2:1 in Führung.

Dilrosun blieb im Fokus und krönte eine überragende erste Hälfte mit dem Führungstor. Wolf setzte Darida auf Außen perfekt in Szene, der Tscheche flankte auf Dilrosun und die Kugel zappelte im Kasten von Zack Steffen (41.). 2:1!

Nach Wiederanpfiff versuchte Hertha durch Marko Grujic, direkt zu erhöhen. Der Schuss des Serben wurde von Steffen aber zur Seite geboxt.

Kurz darauf setzte die Ostkurve zum dritten Mal zum Torschrei an. Darida passte im Strafraum auf den lauernden Ibisevic, der einnetzte. Blöd nur, dass der tschechische Nationalspieler den Ball vorher an die Hand bekam und der Treffer deshalb nicht zählte.

Auch von diesem Pfiff des Unparteiischen ließ sich der Hauptstadtklub nicht bremsen. Der eingewechselte Dodi Lukebakio (60. für Dilrosun) bereitete nach feinem Solo für Darida vor, der die Kugel nur noch an Steffen vorbei schieben musste (62.). 3:1 - völlig verdient!

Anschließend spielte die Covic-Elf ihren Stiefel souverän bis zum Schlusspfiff runter und ließ sich nach Spielende von der tanzenden Ostkurve feiern. Nach der Länderspielpause muss die Hertha reisen. Im Weserstadion wartet dann der SV Werder Bremen (19.10., 15:30 Uhr).

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