Hertha-Hammer! Bayern-Schreck Dodi Lukebakio wechselt nach Berlin

Berlin - Jetzt ist es offiziell! Ex-Fortunen-Stürmer Dodi Lukebakio wechselt zu Hertha BSC. Der Angreifer unterschreibt einen langfristigen Vertrag in Berlin und wird in der kommenden Saison die Rückennummer 28 tragen.

Dodi Lukebakio kam in der abgelaufenen Spielzeit 31 Mal zum Einsatz und sorgte mit 14 Torbeteiligungen für die überraschende Saison der Fortunen.
Dodi Lukebakio kam in der abgelaufenen Spielzeit 31 Mal zum Einsatz und sorgte mit 14 Torbeteiligungen für die überraschende Saison der Fortunen.  © dpa/Guido Kirchner

Dodi Lukebakio zeigt sich von seinem neuen Arbeitgeber begeistert: "Hertha ist ein großer Club in Deutschland und hat sehr viel Interesse an mir gezeigt. Das hat mich schnell überzeugt, dass ich nach Berlin wechseln wollte. Ich möchte mich anbieten, viel spielen und viele Tore schießen."

Für den Belgier greift Hertha ordentlich in die Tasche, rund 20 Millionen Euro überweisen die Berliner nach Watford.

"Dodi Lukébakio ist ein dynamischer Offensivspieler, der nicht nur Tore schießen kann, sondern auch das Auge für den Mitspieler hat. In der vergangenen Saison hat er seine Qualitäten in der Bundesliga unter Beweis gestellt. Wir freuen uns, dass wir ihn von Hertha BSC überzeugt haben und glauben fest daran, dass er sich bei uns weiterentwickeln und der Mannschaft mit seinen Fähigkeiten helfen wird", bewertet Manager Michael Preetz.

Der Stürmer war in der vergangenen Saison vom englischen Premier League-Club FC Watford an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen.

Lukebakio kam in der abgelaufenen Spielzeit 31 Mal zum Einsatz und sorgte mit 14 Torbeteiligungen (zehn Tore, vier Vorlagen) für die überraschende Saison der Fortunen.

Bayern-Schreck Dodi Lukebakio soll die Offensive von Hertha BSC verstärken.
Bayern-Schreck Dodi Lukebakio soll die Offensive von Hertha BSC verstärken.  © DPA

Für die starken Leistungen des belgischen U21-Nationalspielers ist Ex-Hertha-Coach Friedhelm Funkel mit verantwortlich. Immer wieder betonte Lukebakio: "Friedhelm Funkel ist für mich wie ein Vater", wie er der Sport Bild verriet.

Zu Hoffen bleibt, dass Ziehsohn Lukebakio nicht das gleiche blau-weiße Schicksal ereilt, wie einst seinem "Papa". Funkel stieg nach einem durchwachsenen Rückrunde 2010 mit Hertha ab und verlor seinen Trainer-Job. Apropos durchwachsen.

Nach einer schwachen U21-EM inklusive Vorrunden-Aus soll "Dodi" nun in Berlin endlich wieder zünden.

In das System von Ante Covic passt er optimal, denn Lukebakio verfügt über einen äußerst schnellen Antritt, bringt jede Menge Torgefahr mit und kann auch im Kopfballspiel durchaus überzeugen.

Während der Wechsel von Lukebakio nun vollzogen ist, wartet der blau-weiße Anhang auf die Präsentation von Maximilian Philipp. Doch Manager Preetz schob dem Transfer auf Twitter den Riegel vor: "Zum Transfergerücht um Maximilian Philipp: Ein toller Spieler, dazu ein Berliner Junge. Aber eine Verpflichtung ist derzeit nicht darstellbar."

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