"Hertha" darf in Berlin weiterhin nicht schwimmen

Das mittlerweile als Ausflugsdampfer genutzte ehemalige Gründungsschiff des Fußball-Bundesligsten sollte schon vor Wochen in der Hauptstadt eintreffen, aber die Bürokratie machte einen Strich durch die Rechnung.
Das mittlerweile als Ausflugsdampfer genutzte ehemalige Gründungsschiff des Fußball-Bundesligsten sollte schon vor Wochen in der Hauptstadt eintreffen, aber die Bürokratie machte einen Strich durch die Rechnung.  © DPA

Berlin - Die Ankunft des Gründungsschiffs "Hertha" in Berlin nach dem 125. Geburtstag von Hertha BSC verzögert sich weiter.

Die für diese Woche geplante Untersuchung für eine Genehmigung, mit der das Schiff auf Berliner Gewässern fahren darf, sei von Seiten der Antragssteller verschoben worden, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Berlin am Dienstag auf Anfrage mit. Einen neuen Termin für die Prüfung gebe es noch nicht.

Eigentlich sollte das Schiff, das zuletzt in Brandenburg unterwegs war, bereits zum Jubiläum des Berliner Fußball-Bundesligisten wieder in der Hauptstadt anlegen. Allerdings fehlt dem Ausflugsdampfer noch ein "Schwimmfähigkeitsattest" für Berlin.

Eine Initiative um Hertha-Vorstandsmitglied Ingmar Pering hatte das Schiff mit Hilfe des Verkaufs von Aktien an Fans und Unterstützer gekauft - mit dem Ziel, es zum 125. Geburtstag nach Berlin zu bringen.

Bei der Namensgebung des Clubs im Jahr 1892 hatte sich einer der Gründer an einen Ausflug auf dem Schiff "Hertha" erinnert.

Titelfoto: DPA


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