Vier freie Tage gestrichen: Herthas Klinsmann zieht Rückrunden-Vorbereitung vor

Berlin - Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann stellte sich am Dienstag bei Facebook-Live den Fragen der Fans. Dabei kam der ehemalige Bundestrainer ins Plaudern und verriet, dass die Vorbereitung auf die Rückrunde noch in diesem Jahr starten wird.

Jürgen Klinsmann bei seiner Heimspiel-Premiere als Chefcoach von Hertha BSC gegen Borussia Dortmund.
Jürgen Klinsmann bei seiner Heimspiel-Premiere als Chefcoach von Hertha BSC gegen Borussia Dortmund.  © Andreas Gora/dpa

"Eigentlich war der 2. Januar mit der Abreise nach Florida als Start vorgesehen", sagte Klinsmann, "doch wir wollen vier oder fünf Tage früher einsteigen". Auch die geplante USA-Reise stehe noch auf dem Prüfstand. Der Grund: Hertha BSC empfängt zum Start der Rückrunde am 19. Januar 2020 Rekordmeister Bayern München.

Wie der "Kicker" berichtet, wird Klinsi seine Elf bereits am 29. Dezember zur ersten Trainingseinheit in Berlin begrüßen. Herthas Spieler müssten dann auf vier freie Tage verzichten. Demnach erwägt der Hauptstadt-Klub, statt in die USA zu reisen, das Winter-Trainingslager in Spanien zu absolvieren. Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Der Weltmeister von 1990 schloss in dem halbstündigen Chat auch Neuzugänge in der Winterpause nicht aus. "Natürlich hocken wir zusammen und schauen, ob etwas machbar ist", sagte Klinsmann. Allerdings müsse das zu Hertha und Berlin mittel- und langfristig passen.

Dass gleich mehrere Neuzugänge den in Abstiegsnöten befindlichen Hauptstadtclub für die Rückrunde verstärken werden, schloss der Coach aber aus: "Ich glaube nicht, dass wir drei Neuzugänge benötigen."

Jürgen Klinsmann schließt Neuzugänge nicht aus

Jürgen Klinsmann spricht auf dem Trainingsplatz mit Marko Grujic.
Jürgen Klinsmann spricht auf dem Trainingsplatz mit Marko Grujic.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Der ehemalige Weltklassestürmer vertraut dem Kader, der ihm zur Verfügung steht. Angesichts der Leistungen gegen Dortmund (1:2) und dem 2:2-Remis bei Eintracht Frankfurt glaubt der Trainer, dass die Spieler die Situation Abstiegskampf jetzt auch verinnerlicht hätten, "denn vor der Saison hat keiner daran gedacht".

Darum spricht sich Klinsmann auch für ein reines Fußballstadion aus: "Das macht pro Jahr acht bis zehn Punkte aus. Und wenn du die hast, hast du schon mal ein gutes Startkapital."

Hertha befindet sich nach 14 Spieltagen mit zwölf Zählern auf dem 15. Platz der Bundesligatabelle. Bis zur Winterpause will Klinsmann gegen Freiburg, Leverkusen und Mönchengladbach deshalb noch möglichst viele Punkte holen.

"Das sind drei Hammerspiele. Wir brauchen dringend einen Dreier gegen Freiburg", sagte Klinsmann im Hinblick auf das kommende Heimspiel gegen den badischen Sportclub am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

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