Klinsmann wollte wohl Podolski und Özil zu Hertha holen!

Berlin - Kein Verein auf der ganzen Welt hat im Winter so kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen, wie Hertha BSC. 77 Millionen Euro legten die Berliner für Milan-Star Krzysztof Piatek, Leipzig-Stürmer Matheus Cunha, Abräumer Santiago Ascacibar und Lyons Lucas Tousart auf den Tisch. Letzter steht den Berlinern allerdings erst im Sommer zur Verfügung.

Jürgen Klinsmann hatte offenbar Interesse an Lukas Podolski und Mesut Özil. (Bildmontage)
Jürgen Klinsmann hatte offenbar Interesse an Lukas Podolski und Mesut Özil. (Bildmontage)  © -/AP/dpa, Frank Augstein/AP/dpa

Die Rückrunde wird der 22-Jährige bei seinem Stammverein Olympique Lyon zu Ende spielen. Offenbar dachte Ex-Trainer Jürgen Klinsmann aber noch in ganz anderen Kategorien.

Wie der "Kicker" berichtet, soll der Ex-Coach intern vorgeschlagen haben, zwei Weltmeister von 2014 zu verpflichten: Mesut Özil und Lukas Podolski!

Zudem wollte Klinsmann offenbar seinen Sohn Jonathan, der erst im Sommer Hertha in Richtung St. Gallen verlassen hatte, und Emre Can nach Berlin holen. Geklappt hat letztlich keiner der Transfers.

Während Özil bei Arsenal unter Arteta wieder gefragt ist, wechselte Podolski zu Antalyaspor. Can schloss sich dem BVB an, wäre aber wie Özil in Sachen Gehalt ohnehin nicht finanzierbar gewesen.

Auch der ehemalige Bundestrainer ist inzwischen nicht mehr in Berlin. Nach gerade mal 76 Tagen endete für den 55-Jährigen "das spannendste Fußballprojekt Europas". Via Facebook hatte Klinsmann am Dienstagmorgen seinen Rücktritt erklärt. Der ehemalige Hertha-Coach hatte weitreichende Kompetenzen und einen Posten, den es so bei den Berlinern noch nie gegeben hatte, gefordert. Die Vereinsbosse lehnten das Modell des Technischen Direktors jedoch ab.

Eigentlich wolle Klinsmann sogar seinen Sitz im Aufsichtsrat behalten. Doch spätestens seit der Pressekonferenz der Vereinsbosse ist klar: Klinsmann und Hertha BSC sind endgültig Geschichte. "Leider ist die Art und Weise des Abgangs so unakzeptabel, dass wir im Sinne des Vereins eine zielführende Zusammenarbeit so nicht fortführen können", sagte Investor Lars Windhorst.

Jürgen Klinsmann hatte überraschend seinen Rücktritt als Hertha-Trainer erklärt.
Jürgen Klinsmann hatte überraschend seinen Rücktritt als Hertha-Trainer erklärt.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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