Zu wenig Gehalt? Draxler soll erstes Hertha-Angebot abgelehnt haben

Berlin - Hertha BSC denkt bei der Suche nach Verstärkung groß: Die Berliner müssen sich immer noch mit dem Abstiegskampf befassen. Mittelfristig will die Alte Dame aber um Europa mitspielen. Dafür rüstet Jürgen Klinsmann schon im Winter auf.

JulianDraxler (r) von PSG in Aktion mit Sofiane Alakouch von Nimes.
JulianDraxler (r) von PSG in Aktion mit Sofiane Alakouch von Nimes.  © Francois Mori/AP/dpa

Während Salomon Kalou und Ondrej Duda noch in der Winterpause wahrscheinlich Berlin verlassen werden, steht der Transfer von Santiago Ascacibar Medienberichten zufolge kurz bevor. Auch Granit Xhaka wird weiterhin heiß gehandelt.

Spieler und Verein sind sich grundsätzlich einig. Jetzt muss nur noch der FC Arsenal mitspielen. "Der qualitative Anspruch der Hertha muss sein, dass wir Spieler im Blick haben, die uns irgendwann auch international positionieren. Das ist eine klare Denkweise, obwohl wir im Abstiegskampf sind", betonte Klinsmann die neue Strategie auf dem Transfermarkt.

"Es ist einfach so, dass durch die Situation, die hier in den vergangenen Monaten entstanden ist (der Einstieg von Lars Windhorst, d. Red.), wir international mitreden können um Spieler, dass auch Michael Preetz eine ganz andere Konstellation gegeben wird, bei Spielern anzuklopfen, die zuvor wahrscheinlich nicht in unserer Kategorie waren."

Neben Ascacibar, Xhaka und Götze steht noch ein weiterer prominenter Name auf Herthas Wunschliste: Julian Draxler! Der PSG-Star soll aber laut der französichen "L'Equipe" ein erstes Angebot von Hertha BSC abgelehnt haben. Demnach sollen die Berliner dem Weltmeister von 2014 ein Grundgehalt in Höhe von 4,5 Millionen Euro brutto geboten haben. Offenbar zu wenig.

Zum Vergleich: Beim Pariser Starensemble verdient der 26-Jährige ein Jahresgehalt von 7,2 Millionen Euro. Der ehemalige Schalker und Wolfsburger besitzt bei den Franzosen noch einen Vertrag bis 2021, kam in dieser Saison wegen Verletzungen und einer Viruserkrankung zu lediglich acht Einsätzen.

Auch der FC Sevilla, Nizza, Lyon und AC Milan wurden zuletzt als Interessenten gehandelt.

Jürgen Klinsmann beim Trainingsauftakt.
Jürgen Klinsmann beim Trainingsauftakt.  © Andreas Gora/dpa

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