Hertha hat keine Abwehr mehr: So witzig reagiert Dardai

Berlin - Hertha gehen die Abwehrspieler aus. Nach Niklas Stark und Lukas Klünter hat es vergangene Woche auch Karim Rekik erwischt.

Pal Dardai muss erstmal auf seine Stamm-Abwehr verzichten.
Pal Dardai muss erstmal auf seine Stamm-Abwehr verzichten.  © DPA

Der Niederländer zog sich im Test gegen Erzgebirge Aue einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Hertha muss mehre Wochen auf den Abwehr-Boss verzichten.

Damit spitzen sich die Abwehrprobleme bei den Berlinern weiter zu. Erst zu Wochenbeginn musste der Bundesligist das Hinrunden-Aus von Nebenmann Niklas Stark vermelden.

Besonders bitter: Auch der gerade erst wieder genesene Jordan Torunarigha konnte die ganze letzte Woche wegen einer Wadenverletzung nicht trainieren. "Jordan steigt vielleicht nächste Woche wieder ins Training ein. Aber es ist trotzdem nicht so einfach", sagte Pal Dardai. Selbst Abwehr-Talent Florian Baak fehlt derzeit verletzt (Leiste).

Ohnehin kein Thema ist der gesperrte Maximilian Mittelstädt. Der U21-Nationalspieler ist bei der 1:4-Pleite in Düsseldorf mit Gelb-Rot vom Platz geflogen.

Somit bleiben Dardai für die Innenverteidigung nur noch Fabian Lustenberger und Derrick Luckassen. Der Coach muss im wichtigen Heimspiel gegen Hoffenheim womöglich mit einer Not-Abwehr ran. "Ich habe den Spielern gesagt, dass sie keine kalten Getränke trinken dürfen. Es soll niemand Halsschmerzen bekommen und mit einer Erkältung ausfallen", erklärte Dardai scherzhaft.

Sollte Torunarigha nicht rechtzeitig fit werden, werden wohl Lustenberger und Luckassen gegen die Nagelsmänner verteidigen. Zuletzt bildete Herthas Urgestein und der Holländer gegen Freiburg (1:1) die Abwehrkette. Für Lustenberger wäre es das 200. Bundesligaspiel für Hertha BSC.

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