Hertha-Neuzugang Wolf kritisiert Ex-Klub BVB

Berlin - Mit der Verpflichtung von Marius Wolf hat Hertha BSC wenige Stunden vor dem Ende der Transferfrist noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der 24-Jährige kommt per Leihe aus Dortmund. Anschließend haben die Berliner eine Kaufoption - in Höhe von 20 Millionen Euro.

Ante Covic und Michael Preetz stellen Marius Wolf vor.
Ante Covic und Michael Preetz stellen Marius Wolf vor.  © Hertha BSC/City-Press

Hertha stellt sich mit dem Flügelspieler vor allem auf der rechten Seite noch breiter auf. Auch taktisch hat Ante Covic, der nach zwei 0:3-Pleiten nacheinander Veränderungen angekündigt hatte, nun mehr Möglichkeiten.

So kann Wolf vor allem in einem 3-5-2 den rechten Flügel beackern. In der vergangenen Spielzeit hatte noch Valentino Lazaro diese Rolle übernommen. Nach dessen Abgang zu Inter Mailand sahen die Berliner offenbar Handlungsbedarf.

Bei Borussia Dortmund stand Wolf zuletzt außen vor.

Nach seinem Wechsel von Frankfurt zum BVB reichte es nur zu zehn Startelfeinsätzen in der Liga. In der laufenden Bundesliga-Saison konnte er bislang keine weitere Spielminute sammeln. Nur im Supercup gegen Bayern München (2:0) wurde er in der 80. Minute eingewechselt.

Das hatte er sich anders vorgestellt, wie er dem "Kicker" verriet: "Ich wollte die Vorbereitung bei Dortmund mitmachen und mich anbieten. Dass ich dort keine Chance bekommen habe, war nicht meine Entscheidung."

Bei Hertha will Wolf so schnell wie möglich angreifen. "Ich habe vor dem Wechsel länger mit dem Trainer gesprochen. Ich weiß, wie er mich sieht. Jetzt will ich bei Hertha schnell das Spielsystem verinnerlichen, mich weiterentwickeln – und Ergebnisse einfahren."

Dass den Herthanern mit nur einem Punkt aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 2:8 ein Fehlstart droht, ist für den Neuzugang kein Grund zur Beunruhigung. "Wenn du vier Jahre lang einen Trainer hattest und dann etwas Neues machst, dann braucht es natürlich ein bisschen Zeit. Wenn man die Spiele gesehen hat, waren sie ja nicht schlecht. Man hat schon richtig gute Absätze gesehen und wenn wir weiter konzentriert arbeiten, kommen auch die Ergebnisse."

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