Hertha BSC: Selbstzerstörung durch Streit zwischen Preetz und Mannschaft?

Berlin - Bei Hertha rumort's! Neben dem sportlichen Abwärtstrend krachte es zuletzt mehrmals zwischen Manager Michael Preetz (51) und der Mannschaft. Zum Höhepunkt soll es vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig gekommen sein.

Michael Preetz blitzte mit seiner Geschlossenheits-Aktion bei der Mannschaft ab.
Michael Preetz blitzte mit seiner Geschlossenheits-Aktion bei der Mannschaft ab.  © DPA

Nach dem guten Saisonstart der Hertha sollte eigentlich Ruhe einkehren.

Doch durch den Fan-Eklat in Dortmund und dem daraus resultierten Zoff zwischen Verein und Fanszene, entstand ein schwerwiegendes Laubfeuer, das nun einen neuen Höhepunkt erreicht haben soll.

Neuer Streitpunkt ist ein Konflikt zwischen Manager Preetz und der Mannschaft.

Wie kicker.de berichtet, soll es vor dem Spiel gegen RB Leipzig zu einer lauten Auseinandersetzung in der Kabine gekommen sein.

Grund dafür: Preetz versuchte mehrfach, das Team und den Trainerstab zu einer gemeinsamen Aktion mit der Geschäftsführung auf dem Platz des Olympiastadions zu bewegen.

Ziel war es, Geschlossenheit zu zeigen und den Anfeindungen seitens der Fans gegenüber Vorstandsmitglied Paul Keuter entgegenzuwirken.

Die Hertha-Profis sind seit fünf Spielen sieglos und verwundert, über die Aktion des Managers.
Die Hertha-Profis sind seit fünf Spielen sieglos und verwundert, über die Aktion des Managers.

Die Mannschaft reagierte verwundert und weigerte sich schließlich an der Aktion teilzunehmen.

Preetz soll daraufhin laut geworden sein. Herthas Profis zeigten vor allem Unverständnis in Bezug auf das Timing der Aktion. Denn die Planung störte die Konzentration der Profis vor dem wichtigen Heimspiel gegen RB Leipzig.

"Herthaner gegen Herthaner, das verstehe ich nicht. Ich hoffe, dass eine schnelle Lösung kommt - das Thema soll in der Kabine nicht zum Störfaktor werden", beurteilte der entnervte Trainer Pal Dardai, vor der Partie gegen Fortuna Düsseldorf und gab unfreiwillig schon erste Details zur Auseinandersetzung.

Der Verein ist gezwungen, das Laubfeuer unter Kontrolle bringen, denn neben dem sportlichen Abwärtstrend und der schwierigen Fan-Debatte kann sich Hertha keine weiteren Probleme leisten.

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