Hertha-Manager Preetz verrät: Diese Spieler sollen Lazaro ersetzen

Berlin - Mit dem Abgang von Valentino Lazaro reißt auf Herthas rechter Abwehr-Seite eine große Lücke. Wenn es nach Manager Michael Preetz geht, soll dieses Defensiv-Loch durch bereits unter Vertrag stehende Spieler gestopft werden. Die Frage ist: Reicht das?

Michael Preetz will den Abgang von Valentino Lazaro bestenfalls mit eigenen Spielern kompensieren. (Bildmontage)
Michael Preetz will den Abgang von Valentino Lazaro bestenfalls mit eigenen Spielern kompensieren. (Bildmontage)  © DPA

Sicherlich, der Abgang von Valentino Lazaro schwächt Herthas Defensive enorm. Österreichs Nationalspieler verließ die Alte Dame in Richtung Mailand, wo er im nächsten Jahr mit Inter in der Champions League spielen wird.

Während sich Lazaro auf Europas Fußball-Beletage vorbereitet, versucht Herthas Manager Michael Preetz die Lücke hinten rechts zu schließen, wie er in einer Medienrunde abseits des Trainingslagers verraten hat. Helfen sollen dabei interne, statt externe Lösungen: "Überall, wo eine Lücke entsteht, ist die Chance für andere Spieler, diese zu füllen."

Der Geschäftsführer Sport: "Lukas Klünter und Mathew Leckie sind für mich Kandidaten, die diesen Abgang auffangen können."

Preetz erklärt: "Letztes Jahr haben wir Mitchell Weiser abgegeben und Lukas Klünter als Ersatz geholt. Am Ende ist es Tino Lazaro geworden."

Der Österreicher entwickelte sich zum absoluten Leistungsträger und zählte zu den Lieblingen des Ex-Trainers Pal Dardai. "Er hat auf einer ungeliebten Position eine Saison gespielt, die dazu führte, dass er jetzt bei einem Champions-League-Teilnehmer (Inter Mailand, d. Red.) spielt", kommentiert Preetz.

Lukas Klünter soll nach dem Abgang von Lazaro auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommen.
Lukas Klünter soll nach dem Abgang von Lazaro auf der rechten Außenbahn zum Einsatz kommen.  © DPA

Neben der vakanten Postion auf der rechten Seite des Defensiv-Verbunds sucht Hertha verstärkt nach Alternativen im Offensiv-Berreich.

"Wir schauen intensiv und beobachten den Markt. Wenn wir uns an das letzte Jahr erinnern, war es so, dass uns kurz vor Schluss mit der Verpflichtung von Marko Grujic ein Transfer gelungen ist, der nicht so schlecht war. Wir haben noch relativ viel Zeit", erklärte der Manager.

"Im Moment ist es sehr unruhig und turbulent auf dem Markt. Es geht vor allem darum, den Trainern die Möglichkeit zu geben, die Spieler kennenzulernen, um dann ein genaues Anforderungsprofil aufzustellen."

Schnellschüsse will der Manager auf dem Transfermarkt vermeiden: "Am Ende müssen wir unsere Beobachtungen bündeln, Kandidaten identifizieren und den Kontakt und die Gespräche intensivieren. Das ist das übliche Prozedere."

Hertha BSC startet mit der Erstrunden-Partie des DFB-Pokals beim VfB Eichstätt in den Pflichtspielbetrieb. Nur fünf Tage später wartet der Bundesliga-Auftakt gegen den Rekordmeister FC Bayern München.

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