Hertha vermeldet Rekordumsatz

Berlin - Nach der furiosen Aufholjagd gegen die TSG Hoffenheim könnte es für die Verantwortlichen von Hertha BSC am Montag ungemütlich werden. Der Bundesligist lädt zur Mitgliederversammlung ein.

Michael Preetz muss sich bei der Mitgliederversammlung den Fragen der Fans stellen.
Michael Preetz muss sich bei der Mitgliederversammlung den Fragen der Fans stellen.  © DPA

Viel zu besprechen gibt es definitiv: Zum einen wäre da das angespannte Verhältnis zwischen Club und Fans. Zuletzt haben sich Verantwortliche und Anhänger wieder angenähert. Gegen Hoffenheim gab es wieder volle Unterstützung aus der Kurve (TAG24 berichtete).

Auch die Stadionfrage ist noch ungeklärt.

Gute Nachrichten gibt es schon vor der Versammlung. Hertha hat seinen Umsatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert und das Bilanzjahr zum 30. Juni 2018 mit einem Rekord von 152,9 Millionen Euro abgeschlossen. Der Verein erzielte einen Gewinn nach Steuern von 4,1 Millionen Euro. Diese Zahlen nannte am Montag Finanzchef Ingo Schiller wenige Stunden vor der Jahreshauptversammlung in den Messehallen.

Der Marktwert des Hertha-Spielerkaders betrage 166 Millionen. "Das sind sehr gute Zahlen", sagte Schiller. Allerdings seien auch die Verbindlichkeiten von rund zehn Millionen auf 47,63 Millionen Euro gestiegen, was aber beispielsweise für die Lizenzvergabe laut Schiller "völlig unproblematisch" ist.

Den größten Posten bei den Ausgaben machte der Aufwand für Personal aus. Für Spielergehälter und Verwaltung wurden 60,8 Millionen Euro aufgebracht. Die größten Zuwächse gab es beim TV-Geld auf 59,3 Millionen und bei den Erlösen aus den Transfergeschäften auf 19,1 Millionen Euro. Das meiste Geld brachten die Verkäufe von Mitchell Weiser, Sebastian Langkamp und Genki Haraguchi.

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