Hertha nur noch Mittelmaß: Fünf Gründe warum sich ein Besuch dennoch lohnt!

Berlin - Spätestens seit dem 0:5 in Leipzig ist klar: Für Hertha ist Saison sieben Spieltage vor Ende so gut wie gelaufen. Zu den Europapokalplätzen sind es sieben Punkte Abstand, immerhin werden die Berliner mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Hertha ist im Niemandsland der Tabelle angekommen.

Das Relagtionsspiel gegen Düsseldorf stand mehrfach vor dem Abbruch.
Das Relagtionsspiel gegen Düsseldorf stand mehrfach vor dem Abbruch.  © DPA

Oder wie es Pal Dardai auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf formulierte: "Wir haben so viele unerfahrene junge Spieler. Hertha steht dort, wo es hingehört."

Nach drei Niederlagen in Folge droht Hertha seine in dieser Saison teils furiosen Auftritte zu verspielen. TAG24 erklärt, warum es sich dennoch lohnt zur Hertha zu gehen.

Revanche gegen Fortuna Düsseldorf

Mit den Düsseldorfern hat Hertha BSC noch eine Rechnung offen. Die 1:4-Pleite im Hinspiel war aus Sicht der Hertha-Fans die schmerzhafteste in der gesamten Hinrunde. Erstmals seit dem Skandalspiel in der Relegation 2012 trafen die beiden Mannschaften wieder aufeinander.

Zur Erinnerung: Hertha brauchte noch einen Treffer um die Liga zu halten, in der Nachspielzeit stürmten Fortuna-Fans den Platz, dabei lief das Spiel noch. Die Partie musste für 20 Minuten unterbrochen werden. Am Ende blieb es beim 2:2. Hertha legte Protest ein und stieg auch am grünen Tisch ab.

Nach dem Debakel in Leipzig wollen die Gastgeber sich wieder rehabilitieren, zumal die Fortuna bei einem Auswärtssieg in der Tabelle an den Berlinern vorbeizieht.

Die Mannschaft feiert den Heimsieg gegen Bayern München vor der Ostkurve.
Die Mannschaft feiert den Heimsieg gegen Bayern München vor der Ostkurve.  © DPA

Bricht Hertha den Rückrundenfluch?

17, 18, und zuletzt zweimal in Folge 19 Punkte - seit dem Pal Dardai bei Hertha an der Seitenlinie steht, folgte auf eine gute Hinrunde eine weniger gute Rückrunde. Mit nun elf Punkten aus zehn Spielen dürfte es schwierig werden die Punkte-Ausbeute (24) aus der Hinrunde zu übertrumpfen. Zuletzt erklärte Dardai bei Jörg Wontorra, dass er die 20-Punkte-Marke knacken wolle. Dafür braucht seine Mannschaft noch mindestens drei Siege.

Abstiegskampf in Berlin

Mit dem VfB Stuttgart und Schlusslicht Hannover 96 treffen die Berliner im Olympiastadion noch auf zwei Mannschaften, die tief im Abstiegskampf stecken. Sollte Hertha am 32. Spieltag den VfB Stuttgart weiter in akute Abstiegsgefahr stecken, dürfte das die Hertha-Fans in der Ostkurve, die eine Fanfreundschaft mit dem Karlsruher SC pflegen, besonders freuen. Eine Woche darauf geht es dann zum FC Augsburg, der momentan ebenfalls noch nicht gerettet ist. Es könnten heiße Duelle werden.

Die jungen Wilden

Mit Marko Grujic (22), Niklas Stark (23), Maximilian Mittelstadt (22) , Arne Maier (20), Valentino Lazaro (23), Karim Rekik, Ondrej Duda und Davie Selke (jeweils 24) standen in Leipzig gleich acht Spieler auf dem Platz, die nicht älter als 24 sind. Auch wenn sie gegen RB unter die Räder gekommen sind, hat die Mannschaft in dieser Spielzeit schon viel Freude bereitet. Mit Dennis Jastrzembski (19), Trainer-Sohn Palko Dardai (19) oder der zuletzt verletze Javari Dilrosun (20) drängen drei weitere Talente auf Einsatzzeiten.

Weiser-Rückkehr zum Saisonabschluss

Wenn Hertha am letzten Spieltag Bayer Leverkusen empfangen wird, wird Mitchell Weiser voraussichtlich erstmals nach seinem Wechsel ins Olympiastadion zurückkehren. Der Transfer verlief damals nicht ganz ohne Nebengeräusche.

Dass der Rechtsverteidiger seinen Einsatz zum Saisonfinale verweigert haben soll, haben die Hertha-Fans nicht vergessen. Der Ex-Herthaner kann sich auf einen weniger freundlichen Empfang einstellen.

Mitchell Weiser spielte drei Jahre lang für Hertha BSC.
Mitchell Weiser spielte drei Jahre lang für Hertha BSC.  © DPA

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