Dardai 2.0? Das sollte Herthas neuer Trainer mitbringen

Berlin - Nach über vier Jahren endet für Pal Dardai das Kapitel Hertha BSC - vorerst. Nach Plan der Dinge soll der Herthas Rekordspieler wieder als Nachwuchstrainer übrig sein. Die Suche nach einem Nachfolger hat begonnen.

Pal Dardai wird ab Sommer nicht mehr Hertha BSC trainieren.
Pal Dardai wird ab Sommer nicht mehr Hertha BSC trainieren.  © DPA

Manager Michael Preetz ist nun gefordert den geeigneten Nachfolger zu finden. Dieser solle bei Hertha BSC keine grundsätzlich andere Philosophie verankern, sagte Preetz bei der Frage nach dem Anforderungsprofil auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hannover 96.

Mit einer baldigen Entscheidung können die Hertha-Fans wohl nicht rechnen. "Wir haben Zeit, uns damit in den nächsten Wochen intensiv zu befassen."

"Es ist selbstverständlich so, dass wir jemanden suchen, der die DNA des Vereins versteht und das behütet, für was wir stehen." Das heißt: der neue Trainer sollte die gute Jugendarbeit fortsetzen und Spieler aus dem Nachwuchs in das Profiteam integrieren.

Unter Pal Dardai schafften allein Arne Maier (20), Jordan Torunarigha (21) und Maximilian Mittelstädt (22) den Sprung vom Jugendspieler zum Stammspieler. Die Weiterentwicklung von Talenten soll auch in Zukunft so weitergehen.

Klar ist: die Berliner wollen nach zwei Jahren im grauen Mittelfeld den nächsten Schritt gehen. Mit attraktiven Fußball soll die Mannschaft wieder nach oben geführt. Dabei bevorzugen die Bosse wohl eine externe Lösung und nicht wie damals bei Dardai, der erst als Interimslösung gedacht war, eine interne. Als möglicher Kandidat wird unter anderem Kloppo-Kumpel und früherer Huddersfield-Coach David Wagner, aber auch Jürgen Klinsmann gehandelt.

Pal Dardai und Michael Preetz nach dem Spiel gegen Hoffenheim.
Pal Dardai und Michael Preetz nach dem Spiel gegen Hoffenheim.  © DPA

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